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BR Fernsehen / Sonntags-Stammtisch Ursula Münch wird neuer Stammgast

Am 13. Oktober 2019 startet der beliebte „Sonntags-Stammtisch“ im BR Fernsehen in die neue Saison und heißt in der darauffolgenden Sendung vom 20. Oktober als neuen Stammgast die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Münch willkommen. Die Direktorin der renommierten Akademie für Politische Bildung in Tutzing ist eine gefragte Gesprächspartnerin, nicht nur, wenn es um bayerische Politik geht. Auch am „Sonntags-Stammtisch“ saß die 58-Jährige bereits mehrfach – zuletzt im Juni dieses Jahres. Als Teil der Stammbesetzung wird sie künftig regelmäßig im Brunnerwirt zu Gast sein.

Stand: 04.09.2019

Prof. Dr. Ursula Münch | Bild: Akademie für Politische Bildung Tutzing

Unter dem Motto „Bayrisch – Bissig – Bunt“ diskutiert Moderator Hans-Werner Kilz mit seinen Gästen immer sonntags, 11.00 Uhr, live im BR Fernsehen die Themen der Woche. Neben zwei aktuellen Gesprächspartnern aus Politik und Gesellschaft sitzen am „Sonntags-Stammtisch“ jede Woche zwei wechselnde Stammgäste, die als Co-Gastgeber fungieren. Zu diesem Kreis gehören bereits die Wissenschaftler Prof. Dr. Ing. Klaus Bogenberger und Dr. Evelyn Ehrenberger sowie die Ski-Legende Christian Neureuther. Ab Sonntag, 20. Oktober, gehört nun also auch die Politikwissenschaftlerin zur Stammbesetzung der beliebten BR-Sendung.

"Ich freue mich auf die neue Aufgabe, weil das eine ganz besondere Sendung ist: Kluge Gespräche in entspannter Atmosphäre sind eine Bereicherung – nicht nur für die Zuschauerinnen und Zuschauer, sondern auch für alle, die am Sonntags-Stammtisch sitzen."

Prof. Dr. Ursula Münch

Leidenschaft Politik
Ursula Münch interessierte sich schon früh für Politik, auch weil zu Hause in der Familie immer viel darüber gesprochen und diskutiert wurde. Nach dem Abitur zog sie nach München, um an der Ludwig-Maximilians-Universität Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Psychologie sowie Neuere Geschichte zu studieren. Im Anschluss arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft der LMU. 1989 promovierte sie in Politikwissenschaft zu dem Thema "Familienpolitik in der Bundesrepublik Deutschland", 1996 folgte die Habilitation. Drei Jahre später wurde sie Professorin für Innenpolitik und Vergleichende Regierungslehre an der Universität der Bundeswehr München.

Direktorin ohne Parteibuch
2011 wurde Ursula Münch als Nachfolgerin von Heinrich Oberreuter zur Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing berufen – als erste Frau an der Spitze der renommierten Akademie. Frau Münch besitzt kein Parteibuch und betont ihre Unabhängigkeit: "Für meine Arbeit lasse ich mich in keine Schublade stecken. Meine Studenten rätseln schon seit ich an der Universität der Bundeswehr bin, welcher Partei ich wohl zuneige. Ich sehe es nicht als Nachteil an, dass sie bis heute nicht dahintergekommen sind."


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