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Bayerischer Filmpreis 2018 Ehrenpreis für Roland Emmerich

Der Hollywood-Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Roland Emmerich erhält bei der 40. Verleihung des Bayerischen Filmpreises den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten. Die Auszeichnung wird während der Filmpreisgala am Freitag, 25. Januar 2019, im Münchner Prinzregententheater übergeben. Der Bayerische Rundfunk produziert die feierliche Gala und überträgt die Verleihung ab 20.15 Uhr im BR Fernsehen.

Stand: 20.12.2018

Harlekin und Logo | Bild: BR/Porzellanmanufaktur Nymphenburg

Roland Emmerich zählt zu den international erfolgreichsten deutschen Regisseuren und Produzenten. Mit aufwendigen Produktionen wie "Stargate" und "Godzilla" stieg Emmerich in den 90er Jahren in die A-Liga der Hollywoodregisseure auf. Mit Katastrophenfilmen wie "Independence Day", "The Day After Tomorrow" und "2012" hat er nicht nur ein Millionenpublikum begeistert, sondern auch Maßstäbe für den Einsatz von Spezialeffekten gesetzt und das moderne Blockbuster-Kino wie kein Zweiter geprägt.

Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder wird die begehrte Auszeichnung am Freitag, 25. Januar 2019, im Rahmen der Filmpreisgala im Münchner Prinzregententheater überreichen. Ministerpräsident Söder betont: "Visionen in Bilder packen, große Geschichten der Zukunft erzählen und Helden, die alles geben für das, woran sie glauben – das ist das Werk von Roland Emmerich. Nach seinem Studium an der Filmhochschule in München ist er heute einer der ganz großen Regisseure in Hollywood."

Der in Stuttgart-Obertürkheim geborene Emmerich begann 1977 sein Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Bereits mit seinem Abschlussfilm "Das Arche Noah Prinzip" (1984) widmete er sich mit großem Erfolg dem Science-Fiction-Genre. Mit dem in Deutschland produzierten, aber in englischer Sprache gedrehten Film "Moon 44" (1990) konnte Emmerich schließlich in Hollywood Aufmerksamkeit erregen und schaffte nur wenige Jahre später mit "Universal Soldier" (1992) den Durchbruch in der Traumfabrik. Das Fantasy-Abenteuer "Stargate" (1994) machte den Regisseur schließlich weltberühmt. Den vorläufigen Höhepunkt seiner Karriere erreichte Emmerich 1996 mit "Independence Day". Der Blockbuster spielte über 800 Millionen Dollar ein und zählt bist heute zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten.

In modernen Klassikern wie "Godzilla" (1998) oder "The Day After Tomorrow" (2004) bewies der Meister des Katastrophenfilms immer wieder sein Talent für monumentales Spektakelkino. Mit den Kassenschlagern "2012" (2009) und "White House Down" (2013) knüpft der Regisseur nahtlos an seine größten Erfolge an.

Roland Emmerich arbeitete in seiner Karriere unter anderem mit Stars wie Will Smith, Kurt Russell, Jeff Goldblum, Mel Gibson und Channing Tatum. Seine Filme spielten weltweit mehr als 3 Milliarden US-Dollar ein. Damit zählt der Filmemacher zu den erfolgreichsten Hollywood-Regisseuren aller Zeiten. Er engagiert sich für den Klimaschutz und für Menschenrechte, und auch die Förderung des Filmnachwuchses liegt ihm am Herzen.

In der Begründung für die Auszeichnung heißt es: "Roland Emmerich ist ein Deutscher, der den amerikanischen Traum wahrgemacht hat und Menschen auf der ganzen Welt für das Kino begeistert. (…) Seine Helden, verkörpert von Superstars wie Kurt Russell, Will Smith oder Mel Gibson, haben mythologische Dimensionen – sie retten die Welt oder trotzen ihrem Untergang, indem sie für ihre moralische Integrität kämpfen. Und sie gehen bis zum Äußersten, wenn ihre Familie bedroht ist. Der Einsatz für diese Werte, Loyalität und Teamwork zeichnet nicht nur Roland Emmerichs Protagonisten aus, er bestimmt auch sein Leben."

Der Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten ging in den letzten Jahren unter anderem an Werner Herzog, Hannelore Elsner, Wim Wenders, Armin Mueller-Stahl, Margarethe von Trotta, Gernot Roll, Molly von Fürstenberg und Bruno Ganz. Der Bayerische Filmpreis wurde 1979 zum ersten Mal vergeben. Er zählt zu den renommiertesten und bestdotierten Auszeichnungen in der deutschen Filmbranche.

Die Verleihung des Bayerischen Filmpreises 2018 findet am Freitag, 25. Januar 2019, im Münchner Prinzregententheater statt. Wie jedes Jahr produziert der Bayerische Rundfunk dieses Highlight des bayerischen Filmkalenders, das ab 20.15 Uhr im BR Fernsehen übertragen wird. Präsentiert wird die Gala von "quer"-Moderator Christoph Süß.

Eine Zusammenfassung ist am Samstag, 26. Januar 2019 um 21.55 Uhr in 3sat zu sehen.

Die ganze Sendung steht außerdem in der BR Mediathek zur Verfügung.


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