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Dreharbeiten BR/ARTE-Kinokoproduktion "No Name Restaurant"

Derzeit wird die BR/ARTE-Kinokoproduktion "No Name Restaurant" gedreht. Regie und Drehbuch dieser Komödie um die drei Weltreligionen verantworten Stefan Sarazin ("Nitschewo") und Peter Keller, die für das Drehbuch bereits mit dem Deutschen Drehbuchpreis ausgezeichnet wurden.

Stand: 11.04.2019

Von links: Regisseur Peter Keller, Darsteller Hitham Omari (Rolle: Adel), Regisseur Stefan Sarazin, Darsteller Luzer Twersky (Rolle: Ben) und Produzent Fritjof Hohagen. | Bild: BR/enigma film gmbh

"No Name Restaurant" erzählt die abteuerliche Reise des orthodoxen Juden Ben (Luzer Twersky, "Transparent","One of us") von Jerusalem nach Alexandria. Außerdem sind u.a. Hitham Omari ("Bethlehem"), Makram Khoury ("Eine Geschichte von Liebe und Finsternis", "Homeland"), Raida Adon ("Fauda") und Yussuf Abu-Warda ("Willkommen in Amerika") Teil der internationalen Besetzung. Der Kinostart ist für 2020 geplant.

Ben (Luzer Twersky), ein junger orthodoxer Jude aus Brooklyn, besucht seinen Onkel in Jerusalem, der für ihn eine Braut finden soll. Doch dazu kommt es gar nicht erst, stattdessen wird er gleich nach seiner Ankunft mit einer höchst wichtigen Mission beauftragt. Binnen einer Woche muss er von Jerusalem nach Alexandria reisen, um dort als dringend benötigter zehnter Mann am Pessachfest teilzunehmen. Falls der Gottesdienst nicht stattfindet, wird die einst größte jüdische Gemeinde der Welt geschlossen und ihr gesamter Besitz fällt an den verhassten Chef der Stadtverwaltung. Pech für Ben, dass er mitten in der Wüste Sinai aus dem Bus geworfen wird. Die einzige Hoffnung, sein Ziel noch rechtzeitig zu erreichen, ist ausgerechnet der Araber Adel (Hitham Omari), ein mürrischer Beduine, der allerdings gerade mit der Suche nach seinem entlaufenen Kamel beschäftigt ist. Als Adels klappriges Auto prompt auch noch den Geist aufgibt, wird die Zeit knapp.

Informationen zum Film

Drehbuch und Regie: Stefan Sarazin, Peter Kelle
Darsteller: Luzer Twersky, Hitham Omari, Makram Khoury, Raida Adon, Yussuf Abu-Warda u.a.
Redaktion: Cornelia Ackers (BR), Carlos Gerstenhauer (BR), Monika Lobkowicz (BR/ARTE)
Produktion: enigma film (Produzent: Fritjof Hohagen) in Koproduktion mit Marlen von Isny, Christoph Fisser für Studio Babelsberg, Waheed Zahmani für D-Facto Motion und Nicole Swidler, in Zusammenarbeit mit BR und ARTE, gefördert von FFF Bayern, FFA, Medienboard Berlin-Brandenburg und DFFF, mit Unterstützung von ARRI Rental
Drehzeit: Dezember 2017 und 1. April – 15. Mai 2019
Drehorte: Israel, Jordanien

Der BR engagiert sich bei Kinokoproduktionen

Der Bayerische Rundfunk engagiert sich – gemäß seines Kulturauftrags – auch im Kinobereich. Mit der redaktionellen und finanziellen Beteiligung liefert der Bayerische Rundfunk einen wichtigen kulturpolitischen Beitrag mit dem Fokus auf Nachwuchs und Debüt und auf besonders wertige, gesellschaftlich relevante Filme. Die Ausstrahlung von Kinofilmen ist sowohl im Ersten als auch im BR Fernsehen ein wichtiger Bestandteil des Programms. Über die Kino-Koproduktionsbeteiligungen wird wertvolles Programm generiert, das die Sender sonst nicht bekämen oder erst viele Jahre später lizenzieren könnten.


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