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Hindafing - 2. Staffel Maximilian Brückner: Fragen und Biografie

Stand: 01.10.2019

Maximilian Brückner als Alfons Zischl. | Bild: BR/NEUESUPER GmbH/Arvid Uhlig

Maximilian Brückner, 1979 in München geboren, absolvierte die renommierte Otto-Falckenberg-Schule in München. Sein erstes Engagement erhielt er am Münchner Volkstheater. Seither ist der mehrfach ausgezeichnete, von der Presse hoch gelobte Schauspieler in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.

Bereits während seiner Ausbildung wurde Maximilian Brückner Ensemblemitglied am Münchner Volkstheater. Er war einer der wenigen Studenten, der 2001 von Theaterintendant Christian Stückl für die „Sommerakademie für Bairisches Volksschauspiel“ ausgewählt wurde. Seine erste Fernsehrolle erhielt der Schauspieler 2003 in dem Film „Männer häppchenweise“. In den folgenden zwei Jahren spielte er neben seinen Film- und Fernseharbeiten bei den Salzburger Festspielen den Mammon in „Jedermann“. 2004 feierte Maximilian Brückner nicht nur sein Leinwanddebüt mit der Komödie „Allein“, sondern übernahm auch seine erste Kinohauptrolle in „Männer wie wir“. Im Jahr darauf sah man ihn in dem erfolgreichen und preisgekrönten Drama „Sophie Scholl – Die letzten Tage“. Als „Franz Kappl“ trat er die Nachfolge von Jochen Senf an und war von 2006 – 2013 der neue „Tatort“- Kommissar des Saarländischen Rundfunks, einem der jüngsten „Tatort“-Kommissare in der Geschichte der Kriminalserie. Im selben Jahr wirkte Maximilian Brückner in größeren Kinoproduktionen mit u. a. in „Wer früher stirbt, ist länger tot“, „Kirschblüten-Hanami“ und „Selbstgespräche“, für die er mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Unter anderem wurde er „Deutscher Shooting-Star“ des europäischen Films. Es folgten weitere Rollen in den Kinofilmen wie „Schwere Jungs“ oder „Räuber Kneißel“. 2011 überzeugte der talentierte Schauspieler in der Tommy Jaud Bestsellerverfilmung „Resturlaub“ in der Hauptrolle und übernahm eine Rolle in Detlev Bucks Komödie „Rubbeldiekatz“. 2013 war er im Drama „Spieltrieb“ neben Jannik Schümann auf den deutschen Leinwänden zu sehen. 2014 kam er mit der Komödie „Und Äktschn!“ in die Kinos. Im Fernsehen sah man Maximilian Brückner u. a. in der TV-Miniserie „Tannbach“, in Sven Seligs „Es kommt noch besser“ und in Keith Winters „Die Insassen“. Seit 2015 ist Maximilian Brückner als Kommissar in der Krimiserie „Schwarzach 23“ zu sehen. 2016 sah man den vielseitigen Schauspieler in dem 4-teiligen ARD-Krimidrama „Mörderisches Tal-Pregau“, 2017 als verschrobener Provinzbürgermeister in der satirischen bayerischen Dramaserie „Hindafing“ und im selben Jahr als Martin Luther in dem ZDF-Fernsehfilm „Zwischen Himmel & Hölle“. Für seine Rolle in der Dramaserie "Hindafing" erhält Maximilian Brückner 2018 den Bayerischen Fernsehpreis als "Bester Darsteller". Zuletzt sah man den vielseitigen Schauspieler in dem Politthriller "Der Mordanschlag" und in Sven Taddickens intensiven Drama "Das schönste Paar". 2019 sieht man Maximilian Brückner erneut als Bürgermeister in der zweiten Staffel der Dramaserie "Hindafing" (BR), als Virologe in der internationalen Serie "Artic Circle" sowie in der ARD-Produktion "Oktoberfest". Aktuell steht der Schauspieler für Karoline Herfurths Kinokomödie "Wunderschön" vor der Kamera. 

Sechs Fragen an Maximilian Brückner:

Was begeistert Sie persönlich an der Serie ,,Hindafing‘‘? Was macht für Sie die Rolle von Alfons Zischl als korrupten und intriganten Bürgermeister so interessant?

Ein gewisser Grad an Anarchie Szenen soweit zu treiben, dass sie wirklich weh tun, ohne sie weich zu spülen.

Wie würden Sie die Veränderung von Alfons Zischl von Staffel 1 zu Staffel 2 beschreiben?

Die Staffel 2 hat einen ganz klaren Bogen und ist damit runder und stimmiger ohne an Härte zu verlieren. Mir war ganz wichtig, dass es am Schluss richtig weh tut und der Kreis sich schließt.

,,Hindafing‘‘ ist eine bayrische Serie und auch in Bayern produziert. Warum denken Sie, ist ,,Hindafing‘‘ nicht nur für Bayern interessant?

Das Bayerische ist ja nur eine Färbung, der Plot könnte überall spielen. Betrogen wird überall auf der Welt und in der Politik am meisten. Was man heute an den Klima-nicht-Beschluss unserer Regierung sieht.

Sie sind selbst in Bayern aufgewachsen. Haben Sie dort eventuell ähnliche Erfahrungen mit dem Leben in einem kleinen Dorf wie ,,Hindafing‘‘ gemacht? Zum Beispiel mit dieser speziellen Gemeinschaft, die ein Dorf verbindet?

Hindafing hat eigentlich in der 2. Staffel keine Bedeutung bzw. eine sehr untergeordnete Rolle. Zischl wohnt in München und arbeitet im Landtag.

Sie wurden 2008 selbst bei den Kommunalwahlen in Ihrer Heimatgemeinde in den Gemeinderat gewählt. Hat Sie dieses Ereignis bei der Entscheidung, die Rolle von Alfons Zischl anzunehmen beeinflusst?

Nein.

„Hindafing“ greift aktuelle Probleme, wie zum Beispiel die Flüchtlingspolitik oder die Energiewende auf. Wie ist Ihrer Meinung nach, der Umgang in der Serie mit diesen Themen gelungen?

Offensichtlich nicht gut genug, wenn man den Umgang mit den jeweiligen Themen heute betrachtet. Auch wenn wir in unserer Serie weit gehen, reicht es oft nicht die politische Realität einzuholen.


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