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Bayern 2 "Zeltschule" ist das "Gute Beispiel 2017"

Mit 30 Prozent der Stimmen haben die Hörerinnen und Hörer von Bayern 2 den Verein "Zeltschule" zum "Guten Beispiel 2017" gewählt. Dafür gab es ein Preisgeld von 7.500 Euro.

Stand: 29.03.2017

Gewinner beim Wettbewerb "Gutes Beispiel":  | Bild: Initiative

Über 500 Projekte aus ganz Bayern hatten sich bei dem Wettbewerb beworben, mit dem die Kultur- und Informationswelle des Bayerischen Rundfunks Initiativen fördert, die die Welt ein bisschen besser machen. Die Preisverleihung wurde am Mittwoch, 29. März, live auf Bayern 2 übertragen und kann in der Bayern 2-App nachgehört werden.

Der Verein "Zeltschule"

Fast 200.000 syrische Kinder leben in Flüchtlingscamps in der libanesischen Beeka-Ebene – seit Jahren bekommen sie keine Schulbildung. Um zu verhindern, dass eine ganze Generation in den Analphabetismus abrutscht, baut der Verein Zeltschulen in den Camps. Jeweils 100 bis 250 Kinder lernen dort lesen, schreiben und rechnen. Das alles geschieht mit der Unterstützung von Münchner Schülern, Eltern, Lehrern und anderen Freiwilligen, die mit verschiedensten Aktionen Geld für die Zeltschulen sammeln und „ihre“ syrischen Schüler unterstützen.

Die weiteren Preisträger

Zum Wettbewerb

Den Wettbewerb "Gutes Beispiel" hatte Bayern 2 in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal ausgelobt. Aus allen Einsendungen hatte eine Jury zunächst fünf Finalisten ausgewählt. Jury-Mitglieder waren der ehemalige Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, Dr. Erwin Stahl von der BonVenture GmbH, Christine Miedl von der Sparda-Bank sowie Vertreter von Bayern 2. Das letzte Wort hatte das Bayern 2-Publikum, das telefonisch und unter bayern2.de/gutes-beispiel den Sieger bestimmte.

Auf den zweiten Platz wählten die Hörerinnen und Hörer die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München. Die Stiftung berät und betreut bayernweit rund 300 Familien, deren Kinder lebensbedrohlich erkrankt sind. Ehrenamtliche Familienbegleiter helfen, den schwierigen Alltag zu meistern. Das Projekt erhält ein Preisgeld von 5.500 Euro. Auf den mit 3.000 Euro dotierten dritten Platz schaffte es der Verein „Die Ofenmacher“. In vielen Entwicklungsländern kochen die Menschen am offenen Feuer im Wohnraum. Das birgt gesundheitliche Gefahren. Die Ofenmacher bilden vor Ort lokale Ofenbauer aus, die rauchfreie Öfen aus Lehm herstellen.

Auf den Plätzen vier und fünf landeten die Interessensgemeinschaft Oberdorf/Martinszell und das Start-up Social Bee. Sie erhalten jeweils 2.000 Euro.

Die Preisgelder haben die Sparda-Bank München eG und die Sparda-Bank Nürnberg eG gestiftet.


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