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Grimme-Preis 2015 Freude über drei Grimme-Preise

Das Grimme-Institut in Marl hat die Preisträger des 51. Grimme-Preis bekannt gegeben.

Stand: 04.03.2015

Symbolbild: Trophäen des Adolf-Grimme-Preises | Bild: picture-alliance/dpa

Der BR-Fernsehfilm "Der Fall Bruckner" von Urs Egger wird in der Kategorie Fiktion ausgezeichnet. In der Kategorie Information & Kultur erhält der Dokumentarfilm "Camp 14 - Total Control Zone" (ARTE/WDR/BR) von Marc Wiese einen Grimme-Preis. Die dreiteilige Dokumentationsreihe "Akte D" (WDR/BR/ MDR) bekommt den Fernsehpreis in der Kategorie Information & Kultur/Serien & Mehrteiler. Die 51. Verleihung des Grimme-Preises findet am Freitag, 27. März 2015, im Theater Marl statt und wird ab 22.35 Uhr auf 3sat ausgestrahlt.

"Drei Grimme-Preise in einem Jahr sind eine wunderbare Auszeichnung für den Bayerischen Rundfunk und die Arbeit der Redaktionen. Ich bin sehr stolz, dass wir aus Sicht der Jury hier herausragende Programme angeboten haben, die diesen wichtigen deutschen Fernsehpreis verdienen. Die Auszeichnung dieser drei ganz unterschiedlichen Projekte belegt überzeugend, über welche Fachkenntnis wir in verschiedenen Genres und Themen verfügen. Ich gratuliere von Herzen den verantwortlichen Redaktionen und allen, die an diesen Filmen mitgewirkt haben."

BR-Fernsehdirektorin Bettina Reitz

Grimme-Preis in der Kategorie Fiktion:

"Der Fall Bruckner"
Drehbuch: Hans-Ullrich Krause, Cooky Ziesche
Regie: Urs Egger
Darsteller: Corinna Harfouch, Christiane Paul, Elon Baer, Maximilian von Pufendorf, Meike Droste, Ronald Kukulies, Claudia Eisinger, Leander Nitsche, Bernhard Schütz, Sanne Schnapp u. a.
Redaktion BR: Claudia Simionescu
Produktion: Zieglerfilm München in Zusammenarbeit mit kineo Filmproduktion (Produzent Peter Hartwig) im Auftrag des BR

Katharina Bruckner (Corinna Harfouch) muss sich im Jugendamt mit vielen schweren Fällen herumschlagen. Sie gerät in erhebliche Schwierigkeiten, als sie einer Kindesmisshandlung nachgeht und diese nicht beweisen kann - ein Balanceakt zwischen gesetzlichen, moralischen und emotionalen Herausforderungen.

Grimme-Preis in der Kategorie Information & Kultur:

"Camp 14 - Total Control Zone"
Buch und Regie: Marc Wiese
Protagonist: Shin Donk Huyk
Redaktion: Sabine Rollberg (ARTE), Tibet Sinah (WDR), Christian Baudissin (BR)
Produktion: Engstfeldfilm (Axel Engstfeld) in Koproduktion mit WDR und BR, in Zusammenarbeit mit ARTE

"Camp 14" ist ein Lager für politische Gefangene in Nordkorea. Am 19. November 1982 wurde Shin Dong-Hyuk als Kind zweier Häftlinge dort geboren. Seine gesamte Kindheit und Jugend verbrachte er in Gefangenschaft. Im Alter von 23 Jahren gelingt ihm etwas Unvorstellbares: Er kann entkommen. Shin ist bislang der einzige Mensch, der es schaffte, aus "Camp 14" zu fliehen und über die Verhältnisse dort zu berichten. In seinem Film zeichnet Marc Wiese die Schlüsselereignisse in Shins Leben nach.

Das Bayerische Fernsehen zeigt "Camp 14 - Total Control Zone" unter dem Titel "Flucht aus dem Todeslager - Camp 14, Nordkorea" am Dienstag, 24. März um 22.45 Uhr. Der Dokumentarfilm über ein Lager für politische Gefangene in Nordkorea erhielt bereits mehrere Preise, unter anderem den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis 2014.

Grimme-Preis in der Kategorie Information & Kultur/Serien & Mehrteiler:

"Akte D"
Dreiteilige Dokumentationsreihe

"Akte D - Das Versagen der Nachkriegsjustiz"
Buch/Regie: Christoph Weber
Redaktion: Beate Schlanstein und Thomas Kamp (WDR), Astrid Harms-Limmer (BR)

"Akte D - Das Kriegserbe der Bahn"
Buch/Regie: Winfried Oelsner
Redaktion: Beate Schlanstein und Thomas Kamp (WDR), Astrid Harms-Limmer (BR), Martin Hübner (MDR)

"Akte D - Die Macht der Stromkonzerne"
Buch/Regie: Florian Opitz
Redaktion: Beate Schlanstein und Thomas Kamp (WDR), Astrid Harms-Limmer (BR)

"Akte D" ist eine neue, investigative Dokumentationsreihe, die die Zuschauer auf Spurensuche in die Vergangenheit mitnimmt und verdrängte Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte neu beleuchtet. Die Reihe räumt mit Mythen und Glorifizierungen der deutschen Nachkriegszeit auf. Produktion: taglicht media (Bernd Wilting) im Auftrag des WDR, in Zusammenarbeit mit BR und MDR


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