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Gernstl unterwegs in den Süden Von Tirol bis zum südlichen Gardasee

Franz Gernstl und sein Team zieht es in drei neuen Folgen der Reihe "Gernstl unterwegs" in den Süden. Die einzelnen Reiseetappen zeigt das BR Fernsehen am 25. und 26. Dezember und am 1. Januar jeweils um 18.45 Uhr. Die Reise beginnt in Tirol und endet am südlichen Gardasee.

Stand: 27.11.2019

Gernstl mit dem "Regenmacher" von Sankt Pauls bei Eppan in Südtirol | Bild: BR/megahertz GmbH

Mit ihrer filmischen Alpenüberquerung pflegen sie die Kunst des kultivierten Reisens. Die Brennerautobahn gibt zwar dabei für Gernstl und seine Begleiter die Richtung vor, aber sie lassen sich Zeit und schauen, was sich links und rechts dieser uncharmanten Fernstraße tut. 

Los geht es in der ersten Folge in Fügen, am Anfang des Zillertals. Die Tiroler Berge präsentieren sich in ihrer ganzen Pracht. Im Goglhof macht Reporter Gernstl sein Jodeldiplom. Unten im Tal trifft er einen alten Bekannten: Herbert Holzer ist Modellbauer, ein detailverliebter Perfektionist. Außerdem trifft Gernstl Sepp Kahn, einen Bergbauern, der seiner Liebe zum Schreiben frönt. In Hall in Tirol entdeckt das Filmteam dann ein extravagantes Start-up-Unternehmen, das so gar nicht in die Gegend zu passen scheint: Daniel Flock und Markus Schreiner züchten „Tiroler Alpen-Garnelen“. Zum Abschluss der ersten Etappe treffen Gernstl und Co. einen Abenteurer, der ebenfalls die Kunst des entschleunigten Reisens pflegt: Claudio Paris ist mit einem Reit- und einem Packpferd unterwegs nach Dresden. Dreißig Tage dauert seine Reise von Pergine über den Brenner bis an die Elbe.

 In der zweiten Folge treffen Franz Gernstl und sein Team bei strömendem Regen am Brennerpass ein. Das Team macht einen Abstecher in den Vinschgau, westlich von Meran. Im ehemaligen Heilbad Bad Egart haben Frauen die Herrschaft übernommen: Die Köchin Jeanett Platino schmeißt zusammen mit Mutter und Tochter das Restaurant Onkel Taa. Ein Stück weiter Richtung Bozen, in St. Pauls, erfährt Gernstl in der Bar von einem „Regenmacher“. Hans Kurt von Wohlgemut (Foto) ist ein Naturbursche. Er schläft das ganze Jahr über im Weinberg. Im Eisacktal, rechts der Brennerautobahn, liegt der kleine Ort Barbian. Hier gibt es einen ungewöhnlichen Gemüsebauern: Harald Gassner baut 600 verschiedene Gemüsesorten an: alte einheimische, aber auch exotische. Und im Schloss Campan betreiben Barbara Holzknecht und Kurt Moser ein Fotostudio. Ihre Kamera ist groß wie eine Waschmaschine. Die beiden Nostalgiker fotografieren damit die örtlichen Bergbauern und die Landschaft der Dolomiten. Natürlich machen sie auch ein Portrait vom Reporter Franz Gernstl.

 Am Fuße der Dolomiten trifft das Filmteam in der dritten Folge einen Geigenbauer aus München: Paul Lijsen ist im Latemarwald auf der Suche nach Tonholz für seine Instrumente. Auch Stradivari soll sich in dieser Gegend Holz für seine weltberühmten Geigen besorgt haben. Ganz im Süden Südtirols liegt die Gemeinde Salurn. Hier betreiben Karoline und Patrick Uccelli einen Bauernhof mit Hühnern, Ziegen, Kühen und Schweinen. Das erklärte Ziel der jungen Quereinsteiger-Landwirte ist es, im Einklang mit der Natur zu leben und sich möglichst mit allen Nahrungsmitteln selbst zu versorgen. Der Norden des Gardasees ist bei Windsurfern beliebt, und die majestätischen Kalkfelsen locken Kletterer aus ganz Europa an. Als Ende der 60er-Jahre die ersten deutschen Bergsportler in Arco auftauchten, war auch Hans-Martin Götz unter ihnen. Gemeinsam mit seiner Familie ist er nach Arco ausgewandert und auch noch Teilzeit-Landwirt geworden. Den Gardasee besucht er aber selten: „Es ist schön, dass er da ist. Aber hingehen muss ich nicht.“

  Der 2. Teil, "Gernstl unterwegs in den Süden: Vom Brenner zum Kalterer See", ist für akkreditierte Journalisten ab sofort im BR-Vorführraum zu sehen.


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