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Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke Auszeichnung für "Treasure – Familie ist ein fremdes Land"

Am 25. Juni 2024, wird der "Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke" im Münchner Cuvilliés Theater verliehen. Regisseurin Julia von Heinz wird für ihren Film "Treasure – Familie ist ein fremdes Land" in der Kategorie "Regie national" ausgezeichnet. Das BR Fernsehen zeigt einen 90-minütigen Zusammenschnitt der Preisverleihung am Dienstag, 2. Juli, 23.45 Uhr (3sat: Samstag, 29. Juni, 23.25 Uhr), die Sendung ist auch in der ARD Mediathek abrufbar. Die BR-Koproduktion mit Stephen Fry und Lena Dunham in den Hauptrollen kommt am 12. September 2024 in die deutschen Kinos.

Published at: 24-6-2024

Edek Rothwax (Stephen Fry) und Ruth Rothwax (Lena Dunham) stehen an der Hotelrezeption.  | Bild: Seven Elephants GmbH/BR/Anne Wilk

Bereits seit 2002 ehrt der Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds herausragende Filmemacherinnen und Filmemacher. Künstlerisch wertvolle Filme humanistischer, gesellschaftspolitischer Dimension werden mit dem Filmpreis ausgezeichnet. Rund 70 symbolische Brückenpfeiler sind seitdem an Filmemacher aus aller Welt verliehen worden. Die jährliche Veranstaltung wird von der Bayerischen Staatsregierung, dem Film Fernseh Fonds Bayern sowie der Landeshauptstadt München finanziert und gefördert und in enger Partnerschaft mit dem BR realisiert. Durch die feierliche Gala am 25. Juni führen die BR-Moderatorin Sandra Rieß und Schauspieler Thomas Heinze.

"(...) Mit ‚Treasure – Familie ist ein fremdes Land‘ ist Julia von Heinz ein ergreifender und trotz des düsteren Themas, unterhaltsamer Film gelungen, der daran erinnert, dass es nicht den einen korrekten Weg gibt, mit der Vergangenheit umzugehen, dass es aber ohne Frage wichtig ist, das Vergangene niemals zu vergessen. (...)"

Begründung der Jury

Zum Inhalt

Polen, 1991: Die New Yorkerin Ruth (Lena Dunham) macht mit ihrem eigenwilligen Vater Edek (Stephen Fry) eine Rundreise durch Polen, um die Orte zu besuchen, an der ihre Familie einst gelebt hatte – bevor die Familienmitglieder im Holocaust ermordet wurden. Sie besuchen Warschau, Lodz und Krakau sowie das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, wo Edek und seine verstorbene Frau Rose während der NS-Zeit interniert waren. Während Ruth bemüht ist, ihre jüdischen Wurzeln zu finden, zeigt sich ihr Vater mäßig interessiert an der Familiengeschichte. Erst als die beiden das ehemalige Haus der Familie besuchen und Edek mit einer polnischen Familie konfrontiert wird, die vom Elend seiner Familie profitiert hat, verändert sich seine Haltung. Vater und Tochter nähern sich einander zum ersten Mal an ...

Infos zum Film

Regie: Julia von Heinz
Drehbuch: Julia von Heinz, John Quester
Darstellende: Lena Dunham, Stephen Fry, Zbigniew Zamachowski, Wenanty Nosul, Magdalena Celowna, Tomasz Wlosok, Maria Mamona, Sławomira Łozinska, Sandra Drzymalska, Klara Bielawka u. a.
Redaktion: Harald Steinwender (BR), Carlos Gerstenhauer (BR), Claudia Tronnier (ARTE), Katharina Dufner (SWR), Meike Götz (MDR)
Produktion: Seven Elephants (Fabian Gasmia und Julia von Heinz, Deutschland) in Koproduktion mit Kings & Queens Filmproduktion (Julia von Heinz und John Quester, Deutschland), Haïku Films (Thomas Jaeger, Frankreich) und DETAiLFILM (Fabian Gasmia, Deutschland) unter Beteiligung von Lava Films (Mariusz Włodarski, Polen) in Koproduktion mit BR, SWR, MDR und in Zusammenarbeit mit ARTE

Kinostart: 12. September 2024

Der Bayerische Rundfunk engagiert sich bei Kino-Koproduktionen

Kino ist Teil des Kulturauftrags des Bayerischen Rundfunks. Über seine redaktionelle und finanzielle Beteiligung liefert der BR einen wichtigen kulturpolitischen Beitrag mit dem Fokus auf besonders wertige sowie gesellschaftlich relevante Filme. Die Ausstrahlung von Kinofilmen ist sowohl im Ersten als auch im BR Fernsehen oder in der Mediathek ein wichtiger Bestandteil des Programms.


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