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DoX – Der Dokumentarfilm im BR "Die Oslo-Tagebücher"

Die BR-Koproduktion "Die Oslo-Tagebücher", Originaltitel: "The Oslo Diaries" (ARTE/RBB/BR/HR), des israelischen Regie-Duos Mor Loushy und Daniel Sivan ("Censored Voices") wurde dieses Jahr für einen "Emmy", den weltweit wichtigsten Fernsehpreis, nominiert. Der Film dokumentiert mit noch nie gezeigtem Archivmaterial, was bei den geheimen israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen in Norwegen 1992/93 geschah. "Die Oslo-Tagebücher" wird am 27. November 2019 um 22.45 Uhr erstmals im BR Fernsehen Uhr auf dem Sendeplatz "DoX – Der Dokumentarfilm im BR" ausgestrahlt

Stand: 21.10.2019

Vor mehr als 20 Jahren, im September 1993, schien Frieden möglich: Israels Ministerpräsident Yitzchak Rabin (links) und Jassir Arafat, Chef der palästinensischen Befreiungsbewegung (rechts), gaben sich die Hände. | Bild: BR/Government Press Office/Intuitive Pictures/Medalia Prodctions/yesDocu/Saar Yaacov

Im September 1993 schien Frieden möglich: Israels Ministerpräsident Izchak Rabin und Jassir Arafat, Chef der palästinensischen Befreiungsbewegung, gaben sich auf dem Rasen des Weißen Hauses die Hände. Eine historische Geste der Versöhnung: Zwei erbitterte Feinde präsentierten sich als Partner. In einem Grundsatzabkommen, den sogenannten Oslo-Verträgen, hatten sie sich verpflichtet, gemeinsam eine Lösung des Konflikts zu finden. Unter strikter Geheimhaltung war es in Norwegen ausgehandelt worden. Die ehemals erbitterten Feinde einte die Überzeugung, dass das Blutvergießen auf beiden Seiten endlich gestoppt werden müsse.

Die Dokumentation erzählt exklusiv aus der Sicht der wichtigsten Akteure, wie es zum Friedensabkommen von Oslo kam, und fragt nach den Ursachen für das Scheitern der anschließenden Verhandlungen. Ein packender Politthriller, für den neben noch nie gezeigtem Archivmaterial die persönlichen Aufzeichnungen der damals Beteiligten genutzt werden konnten.

Informationen zum Film
Regie und Buch: Mor Loushy, Daniel Sivan
Redaktion: Dagmar Mielke(RBB/ARTE), Rolf Bergmann (RBB), Matthias Leybrand (BR), Carlos Gerstenhauer (BR), Sabine Mieder (HR)
Produktion: Medalia Productions (Produzentin: Hilla Medalia) in Koproduktion mit RBB, BR und HR in Zusammenarbeit mit ARTE

DoX – Der Dokumentarfilm im BR
Der Bayerische Rundfunk ist einer der wichtigsten Produzenten und Koproduzenten für Dokumentarfilme und dokumentarische Formate in Deutschland und damit auch ein wesentlicher Impulsgeber. Auf dem Sendeplatz "DoX – Der Dokumentarfilm im BR" am Mittwochabend um 22.45 Uhr werden Filme mit einem breiten Themenspektrum, unterschiedlichsten Erzählweisen und Handschriften gezeigt, sorgfältig recherchiert und genau beobachtet.


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