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Produktionen, Preise, Programme Der BR beim FILMFEST MÜNCHEN 2018

Beim FILMFEST MÜNCHEN, das von Donnerstag, 28. Juni, bis Samstag, 7. Juli 2018, stattfindet, werden dieses Jahr sieben aktuelle Produktionen und Koproduktionen des Bayerischen Rundfunks dem Publikum vorgestellt. Die Filme laufen in den Reihen Neues Deutsches Fernsehen, Neue Deutsche Serien und Neues Deutsches Kino.

Stand: 11.06.2018

Filmfest München 2018 Poster | Bild: Filmfest München 2018

Im Rahmen einer Hommage an Regisseur Philip Gröning wird außerdem die BR/WDR/ARTE-Koproduktion „Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot“ gezeigt. Die TV-Produktionen können Sie auf Anfrage im BR-Vorführraum sichten.

Preise des Bayerischen Rundfunks

Der Bayerische Rundfunk vergibt auf dem FILMFEST MÜNCHEN zusammen mit der DZ Bank und Bavaria Film den Förderpreis Neues Deutsches Kino. Der Preis wird am Freitag, 6. Juli, in der Hochschule für Fernsehen und Film München verliehen.

Gemeinsam mit dem Freistaat Bayern und der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO) unterstützt der BR den Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke, der am Donnerstag, 5. Juli, im Cuvilliés-Theater verliehen wird. Diese Veranstaltung wird in einer Zusammenfassung am Sonntag, 8. Juli, 12.00 Uhr in 3sat und am Dienstag, 10. Juli, 23.30 Uhr im BR Fernsehen gezeigt.

Bayern 2 ruft zusammen mit der Süddeutschen Zeitung Besucherinnen und Besucher beim FILMFEST MÜNCHEN dazu auf, ihren Lieblingsfilm zu küren. Zum Abschluss des Filmfest am 7. Juli verleihen Bayern 2 und die SZ dann den begehrten Publikumspreis.

40 Jahre kinokino

Im Rahmen des Förderpreises Neues Deutsches Kino feiert kinokino, das wöchentliche Kinomagazin des Bayerischen Rundfunks und dienstälteste Filmmagazin im deutschen Fernsehen, seinen 40. Geburtstag.

Geräusche-Workshop im Rahmen des KINDERFILMFEST

Der Kurzfilm „Mondmädchen“ (3 Min.) könnte noch ein paar Geräusche vertragen. Und wer macht die? Alle zusammen! Alexander Fickel vom Münchner BR-Rundfunkorchester und Alex Naumann von der BR-KLASSIK-Kindersendung „Do Re Mikro“ haben das Instrumentenlager geplündert und bringen Rasseln, Trommeln, Xylophon, Gitarre usw. mit. Gemeinsam mit den Kindern im Publikum wird aus einem Stummfilm mit Musik ein Tonfilm mit jeder Menge Geräuschen!
Montag, 2. Juli, 9.00 Uhr, Gasteig, Carl-Orff-Saal sowie Freitag, 6. Juli, 15.00 Uhr, Rio Palast 1, Workshop, Länge ca. 25 Minuten

Berichterstattung im Fernsehen

kinokino
Dienstag, 26. Juni, 21.45 Uhr, 3sat (Mittwoch, 27. Juni, 0.05 Uhr, BR Fernsehen) – Beitrag zum Auftakt des Filmfest München

Dienstag, 3. Juli, 21.45 Uhr, 3sat (Mittwoch, 4. Juli, 0.10 Uhr, BR Fernsehen) – Highlights vom Filmfest München

Sonntag, 8. Juli, 18.00 Uhr, 3sat (Mittwoch, 11. Juli, 0.15 Uhr, BR Fernsehen) – kinokino extra – Das Beste vom Filmfest München: u.a. Berichte über den Förderpreis Neues Deutsches Kino, über die Gewinner und die neuen, sehenswerten deutschen Filme, über den CineMerit-Award, der an die britische Schauspielerin und Drehbuchautorin Emma Thompson und an den Filmemacher Terry Gilliam geht, der als Mitbegründer der Komiker-Truppe Monty Python bekannt ist für seinen anarchischen Humor und seine jahrzehntelangen Kämpfe um Filmprojekte.

Alle Sendungen sind nach Ausstrahlung auch in der BR Mediathek zu sehen, online unter: br.de/mediathek.

Außerdem berichtet kinokino täglich vom Filmfest online auf kinokino.de und in der BR24App.

Das Kulturmagazin Capriccio berichtet im BR Fernsehen und auf den Kulturseiten von br.de.

Die Abendschau berichtet u.a. voraussichtlich am Donnerstag, 28. Juni, am Freitag, 29. Juni und am Dienstag, 3. Juli.

Berichterstattung im Hörfunk

Der Hörfunk berichtet in den aktuellen Tagesprogrammen von Bayern 1, BAYERN 3, PULS, Bayern plus, BR Heimat und BR-KLASSIK.

Bayern 2 berichtet tagesaktuell sowie u.a. in folgenden Sendungen:

Notizbuch
Freitag, 29. Juni, 11.05 Uhr, Freitagsforum zum Thema "Frauen in der Filmbranche", Gast: Diana Iljine, Leiterin des Filmfest München u.a.

Eins zu Eins – der Talk
Montag, 2. Juli, 16.05 Uhr und 22.05 Uhr – Gast: Journalistin Frances Schönberger

kulturWelt (werktags 8.30 Uhr, sonntags 12.05 Uhr) folgende Beiträge:
Freitag, 29. Juni – Porträt des Regisseurs Philip Gröning (Hommage)
Sonntag, 1. Juli – Erste Eindrücke und Cine Merit Award an Emma Thompson
Dienstag, 3. Juli – Porträt Lucrecia Martel (Retrospektive)
Freitag, 6. Juli – Herausragende Filme der Deutschen Reihe (am Abend Verleihung „Förderpreis Neues Deutsches Kino“)
Sonntag, 8. Juli – Bilanz und internationale Preisträger

B5Kultur berichtet werktags stündlich um sechs vor halb, sonntags um 12.35 Uhr und um 21.05 Uhr:
Donnerstag 28. Juni bis Sonntag, 8. Juli – täglich Hintergrundberichte, Porträts, Preisträger und Tipps
Samstag, 30. Juli – Nachbericht Cine Merit Award an Emma Thompson
Mittwoch, 4. Juli – Cine Merit Award an Terry Gilliam
Donnerstag 5. Juli – Vorbericht zum Friedenspreis des Deutschen Films
Freitag, 6. Juli – Nachbericht zum Friedenspreis des Deutschen Films
Freitag, 6. Juli – Nachbericht zur Verleihung „Förderpreis Neues Deutsches Kino“

NEUES DEUTSCHES FERNSEHEN

Der große Rudolph
BR, ARD Degeto, ORF, WDR
Premiere: Samstag, 30. Juni, 17.00 Uhr, Gasteig Carl-Orff-Saal
Weitere Vorführungen: Mittwoch, 4. Juli, 10.00 Uhr, HFF AudimaxX

Im München der 80er-Jahre ist Rudolph Moshammer (Thomas Schmauser) der prominenteste Modemacher. Das reicht aber seinen stillen Teilhabern und Finanziers nicht mehr aus. Sie wollen, dass der Laden in der Maximilianstraße auch den Hoch- und Geldadel, die Reichsten der Reichen als Kunden gewinnt. Deshalb sucht Rudolph Moshammer – zum Entsetzen seiner Mutter Else (Hannelore Elsner) – für den Verkauf eine junge, verführerische Frau. Er findet die auf den ersten Blick nicht besonders auffallende und ungeschickte Evi (Lena Friederike Urzendowsky), eine junge Fußpflegerin aus Augsburg. Aus ihr, so erklärt Rudolph, werde er eine aufregende Frau machen. Ein Ereignis. Und tatsächlich: Mit Evis Hilfe gewinnt Moshammer Herzen und Geldbörsen der wahrhaft Reichen – wäre da nicht seine Mutter, die im Hintergrund Intrigen schmiedet.

Eine erfundene Geschichte, die von Schönheit, Geld und Glamour handelt, aber auch von der Freundschaft zweier Außenseiter und Einzelgänger im leuchtenden, glamourösen München des Jahres 1983.

Mehr Informationen zum Film

Drehbuch und Regie: Alexander Adolph
Darsteller: Thomas Schmauser, Hannelore Elsner, Lena Friederike Urzendowsky, Robert Stadlober, Sunnyi Melles, Hanns Zischler, Franziska Schlattner, Lara Mandoki, Daniel Christensen, Gerhard Wittmann u.a.
Redaktion: Claudia Simionescu (BR), Claudia Grässel (ARD Degeto), Klaus Lintschinger (ORF), Corinna Liedtke (WDR)
Produktion: Producers at Work (Produzent: Christian Popp), Wilma Film im Auftrag von BR, ARD Degeto, ORF, WDR
Sendetermin: Herbst 2018 im Ersten
Weitere Informationen unter: br.de/pressedossiers

Nichts zu verlieren
BR, ORF
Premiere: Samstag, 30. Juni, 19.30 Uhr, City 1
Weitere Vorführung: Sonntag, 1. Juli, 10.00 Uhr, HFF AudimaxX

Nach einem Streit unter Einbrechern sind zwei von ihnen (Georg Friedrich, Christopher Schärf) auf der Flucht und entführen eine Reisegruppe in einem alten Reisebus. Die Geiseln verhalten sich sonderbar – als ob sie nichts zu verlieren hätten. Als den Kidnappern klar wird, dass sie es mit Trauernden zu tun haben, die auf dieser Reise versuchen, mit ihrem Schmerz klarzukommen, ahnen sie noch nicht, wie diese Trauerreise auch ihr Leben verändern wird.

"Nichts zu verlieren" ist eine Tragikomödie über das Leben, den Tod und darüber, wie am Ende doch alles wieder zu einem neuen Anfang führt.

Mehr Informationen zum Film

Regie: Wolfgang Murnberger
Drehbuch: Ruth Toma
Darsteller: Georg Friedrich, Johanna Gastdorf, Lisa Wagner, Susanne Wolff, Emily Cox, Christopher Schärf, Stefan Merki, Michael Grimm u. a.
Redaktion: Birgit Metz (BR), Klaus Lintschinger (ORF)
Produktion: Royal Pony Film (Produzentin: Caroline Daube), Lieblingsfilm (Produzent: Robert Marciniak) im Auftrag von BR und ORF
Sendetermin: Sommer 2018 im Ersten
Weitere Informationen unter br.de/pressedossiers

Sieben Stunden
BR, BR/ARTE
Premiere: Dienstag, 3. Juli, 20.30 Uhr, City 1
Weitere Vorführung: Donnerstag, 5. Juli, 15.00 Uhr, HFF AudimaxX

Kurz vor ihrer Hochzeit und ausgerechnet von Petrowski (Til Firit), dem Häftling mit der besten Prognose, wird die selbstbewusste Sozialtherapeutin Hanna (Bibiana Beglau) sieben Stunden lang in einem Hochsicherheitsgefängnis als Geisel genommen und vergewaltigt. Um ein neues Leben anfangen zu können, versucht sie sich mit Unterstützung ihres Mannes (Thomas Loibl) und einer Therapeutin (Imogen Kogge) aus der Opferrolle heraus zu kämpfen. Und sie entschließt sich, die Gefängnisleitung anzuklagen: Wie konnte es sein, dass Petrowski ein Messer bei sich hatte? Und warum ist niemand während des SEK-Einsatzes eingeschritten, um ihr zu helfen?

Mehr Informationen zum Film

Regie: Christian Görlitz
Drehbuch: Christian Görlitz, Pim G.Richter
Frei nach dem Buch „Sieben Stunden im April – Meine Geschichte vom Überleben“ von Susanne Preusker
Darsteller: Bibiana Beglau, Till Firit, Thomas Loibl, Norman Hacker, Mareike Sedl, Imogen Kogge, Andreas Bichler, Jean-Luc Bubert, Marko Dyrlich, Franz Froschauer, Wowo Habdank, Rainer Haustein, Klaus Haderer, Pascal Hoese, Josef Ostendorf, Andreas Pegler u.a.
Redaktion: Claudia Simionescu (BR), Monika Lobkowicz (BR/ARTE)
Produktion: H & V Entertainment (Produzentin: Ina-Christina Kersten) im Auftrag von BR und BR/ARTE
Sendetermin: Herbst 2018 im Ersten
Weitere Informationen unter br.de/pressedossiers

NEUES DEUTSCHES KINO

Wackersdorf
BR, ARTE
Premiere: Freitag, 29. Juni, 18.00 Uhr, Sendlinger Tor
Weitere Vorführungen: Dienstag, 3. Juli, 10.00 Uhr, Atelier 1
Donnerstag, 5. Juli, 10.00 Uhr, HFF Kino 1

Landkreis Schwandorf, Oberpfalz, in den 1980er Jahren. Die Bayerische Staatsregierung plant in aller Stille den Bau einer Atomaren Wiederaufarbeitungsanlage (WAA). Die strukturschwache Region mit ständig wachsenden Arbeitslosenzahlen scheint dafür ideal. Hans Schuierer (Johannes Zeiler), amtierender Landrat, wird mit dem wirtschaftlichen Aufschwung geködert. Bald lässt sich der Sozialdemokrat als Retter des Landkreises feiern. Bedenken gegen die geplante Atomfabrik gibt es nur von einer Handvoll Spinnern, die niemand wirklich ernst nimmt. Erst als die Staatsregierung heftig auf die harmlose Aktion einer neu gegründeten Bürgerinitiative reagiert, keimen in Schuierer Zweifel, und er beginnt, Fragen zu stellen…

Mehr Informationen zum Film

Regie: Oliver Haffner
Drehbuch: Gernot Krää, Oliver Haffner
Darsteller: Johannes Zeiler, Peter Jordan, Florian Brückner, Ines Honsel, Marlene Morreis, Anna Maria Sturm, Johannes Herrschmann, Fabian Hinrichs, August Zirner, Frederic Linkemann, Monika Manz u.a.
Redaktion: Claudia Simionescu (BR), Carlos Gerstenhauer (BR), Barbara Häbe (ARTE), Monika Lobkowicz (ARTE/BR)
Produktion: if... Productions (Produzent: Ingo Fliess) in Koproduktion mit BR und ARTE, in Zusammenarbeit mit Cinepostproduction, gefördert von BKM, FFF Bayern und DFFF
Kinostart: 20. September 2018

Alles ist gut
BR
Premiere: Sonntag, 1. Juli, 18.00 Uhr, Sendlinger Tor
Weitere Vorführungen: Montag, 2. Juli, 10.00 Uhr, Atelier 1
Dienstag, 3. Juli, 20.30 Uhr, HFF Kino 2
Mittwoch, 4. Juli, 22.30 Uhr, HFF AudimaxX

"Alles ist gut“ – so zumindest der Eindruck, den Janne (Aenne Schwarz) vermitteln möchte. Aber nichts ist gut. Nicht, seitdem ihr neuer Chef ihr seinen Schwager Martin (Hans Löw) vorgestellt hat, der am Abend ihres Kennenlernens gegen ihren Willen mit ihr schläft. Danach lässt Janne erst mal alles seinen gewohnten Gang gehen – wenn man die Dinge nicht zum Problem macht, hat man auch keins. Doch ihr Schweigen über den Vorfall weicht nach und nach einer stillen Ohnmacht. Bis Janne ihr Leben und die Liebe zu ihrem Freund Piet (Andreas Döhler) langsam entgleiten.

Eine Nacht, die für einen kurzen Moment den falschen Abzweig nimmt. Mit stiller Wucht erzählt "Alles ist gut“ von den Folgen, die sich für die Beteiligten daraus ergeben – für Janne, für ihren Freund Piet, der von dem Vorfall nichts weiß, und für Martin, der seinerseits um den richtigen Umgang mit der Situation ringt.

Mehr Informationen zum Film

Regie und Drehbuch: Eva Trobisch
Darsteller: Aenne Schwarz, Andreas Döhler, Hans Löw, Tilo Nest, Lina Wendel, Lisa Hagmeister, Falk Rockstroh, Katrin Röver, Franziska Rieck, Dagny Dewath, Doris Buchrucker, Alexander Tschernek, Annika Blendl, Norbert Ortner, Valentina Kühnel u.a.
Redaktion: Natalie Lambsdorff (BR), Claudia Gladziejewski (BR)
Produktion: Trimafilm (Produzentin: Trini Götze) in Koproduktion mit Starhaus Filmproduktion, BR und Hochschule für Fernsehen und Film München, gefördert von FFF Bayern

NEUE DEUTSCHE SERIEN

Servus Baby
BR
Vier Folgen à 30 Minuten
Premiere: Montag, 2. Juli, 17.30 Uhr, HFF AudimaxX

Lous (Josephine Ehlert) Freund (Frederic Linkemann) macht ausgerechnet an ihrem 30. Geburtstag mit ihr Schluss, und plötzlich erkennt sie: Ihre Eierstöcke altern ab jetzt exponentiell! Da muss unbedingt wieder ein Mann her. Egal wie, egal welcher, Hauptsache schnell! Jede Minute zählt, um den Vater ihrer Kinder wenigstens noch ein bisschen kennenlernen zu können. Im digitalen Zeitalter helfen zwar Dating-Apps bei der Partnersuche, doch Couchpotato Lou hat damit Schwierigkeiten. Im Liebeschaos entfernt sie sich um Lichtjahre von sich selbst und verleiht sich schließlich nach dem schlimmsten aller One-Night-Stands selber den Preis für die „most desperate Münchnerin“.

Mehr Informationen zum Film

Regie: Natalie Spinell
Drehbuch: Felix Hellmann, Natalie Spinell
Darsteller: Josephine Ehlert, Genija Rykova, Teresa Rizos, Xenia Tiling, Frederic Linkemann, Sina Reiß, David Zimmerschied, Maximilian Schafroth, Jonathan Beck, Isabell Stern, Stefan Murr, Robert Joseph Bartl, Ulrike Kriener u.a.
Redaktion: Natalie Lambsdorff (BR)
Produktion: lüthje schneider hörl Film (Produzenten: Maren Lüthje, Florian Schneider, Andreas Hörl) in Koproduktion mit Hochschule für Fernsehen und Film München, BR und ARRI Media Productions, gefördert von FFF Bayern
Sendetermin: September 2018 im BR Fernsehen
Weitere Informationen unter br.de/pressedossiers

HOMMAGE PHILIP GRÖNING

Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot
BR, WDR, ARTE
Premiere: Mittwoch, 4. Juli, 17.30 Uhr, Gloria Palast
Weitere Vorführung: Freitag, 6. Juli, 20.30 Uhr, Filmmuseum

"Was ist die Zeit?“

Sommerhitze. Eine einsame Tankstelle auf dem Land, Kornfelder, Wind und ferne Berge. Die Zwillinge Robert (Josef Mattes) und Elena (Julia Zange) liegen im Gras und bereiten sich auf Elenas Abiturarbeit in Philosophie vor. 48 Stunden lang sind die sommerliche Wiese, der Wald, ein See ihr Universum. 48 Stunden ist die Tankstelle ihr einziger Kontakt zur Außenwelt. 48 Stunden, sich von Kindheit und der Symbiose der Zwillingswelt zu lösen.

Zwillingsspiele, Wetten, Gespräche über Philosophie. Je mehr sie kämpfen, um voneinander loszukommen, desto mehr zieht es sie in ihre gemeinsame Welt. Als das Wochenende vorbei ist, die Sonne wieder über der Tankstelle aufgeht, ist nichts mehr so, wie es vorher gewesen war.

Ein Film über das Wesen der Zeit.

Mehr Informationen zum Film

Regie: Philip Gröning
Drehbuch: Philip Gröning, Sabine Timoteo
Darsteller: Julia Zange, Josef Mattes, Stefan Konarske, Urs Jucker, Zita Aretz, Vitus Zeplichal, Tom Gramenz, Moritz Leu u.a.
Redaktion: Cornelia Ackers (BR), Barbara Buhl (WDR), Birgit Kämper (ARTE)
Produktion: Philip Gröning Filmproduktion (Produzent: Philip Gröning) in Koproduktion mit Bavaria Pictures, L Films (FR), BR, WDR und ARTE, gefördert von BKM, Deutsch-Französische Förderkommission, DFFF, Eurimages, Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, Film- und Medienstiftung NRW, FFA


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