Presse - Pressemitteilungen


3

44. Max Ophüls Filmfestival BR-Koproduktion "Aus meiner Haut" eröffnet Max Ophüls Filmfestival

Die BR-Koproduktion "Aus meiner Haut" eröffnet das diesjährige Max Ophüls Filmfestival in Saarbrücken, das vom 23. bis 29. Januar 2023 stattfindet. Der Film von Regisseur Alex Schaad wurde vergangenes Jahr bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig mit dem Queer Lion ausgezeichnet und startet ab 2. Februar bundesweit in den Kinos.

Stand: 20.01.2023

Stella (Edgar Selge) breitet ihre Arme nach vorne aus, während Roman (Thomas Wodianka) im Hintergrund etwas in einem Mörser zerreibt. | Bild: Walker+Worm Film GmbH & Co. KG/Ahmed El Nagar

Auf dem Festival sind noch vier weitere BR-Koproduktionen zu sehen: "Bis es mich gibt" von Sabine Koder, "Istina" (Wahrheit) von Tamara Denić, "Was wir wollen" von Elena Weiss und "Almost Home" von Nils Keller, der dafür im Oktober mit dem Studenten-Oscar in Gold ausgezeichnet wurde.

Die Filme im Überblick

Aus meiner Haut
Eröffnungsfilm
Spielfilm, 103 Minuten

Regie: Alex Schaad
Drehbuch: Dimitrij und Alex Schaad
Darstellende: Jonas Dassler, Mala Emde, Dimitrij Schaad, Edgar Selge, Maryam Zaree, Thomas Wodianka
Redaktion: Natalie Lambsdorff (BR), Monika Lobkowicz (BR/ARTE), Daniela Muck (ARTE)
Produktion: Walker + Worm Film (Produzenten: Tobias Walker + Philipp Worm) in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk und Donndorffilm (Produzent: Richard Lamprecht) in Zusammenarbeit mit ARTE und CinePostproduction, gefördert von FFF Bayern, MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Kuratorium Junger deutscher Film, DFFF

Kinostart: 2. Februar 2023

Auf den ersten Blick wirken Leyla (Mala Emde) und Tristan (Jonas Dassler) wie ein glückliches Paar. Gemeinsam reisen sie zu einer abgelegenen Insel, auf die Leylas Jugendfreundin Stella (Edgar Selge) sie eingeladen hat. Schon bei der Ankunft zeigt sich: Hier finden rätselhafte Dinge statt. Zahlreiche Paare kommen in den letzten Sommertagen zusammen, um die Welt aus den Augen eines anderen Menschen zu sehen. Bei einem festlichen Abendessen treffen Leyla und Tristan auf Fabienne (Maryam Zaree) und Mo (Dimitrij Schaad). Gemeinsam begehen sie das Tauschritual und erfahren, wie es sich anfühlt, in einem anderen Körper zu leben. Besonders Leyla ist glücklich und erfüllt von einem völlig neuen Lebensgefühl. Als sie sich jedoch weigert, zu ihrem alten "Ich" zurückzukehren, gerät die Situation außer Kontrolle…

Almost Home
Mittellanger Film / Wettbewerb
30 Minuten, deutsch, englisch, japanisch mit deutschen Untertiteln

Regie: Nils Keller
Drehbuch:Nils Keller, Maximilian Richert
Darstellende:Susanne Wolff, Jeremias Meyer, Stephan Kampwirth, Patricia Meeden, Malaya Stern Takeda
Redaktion:Claudia Gladziejewski (BR)
Produktion:Le Hof Media (Produzent: Jonas Lembeck) in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Film München und dem Bayerischen Rundfunk, gefördert von FFF Bayern und ARRI Production Award

Nachdem er zwei Jahre mit seiner Mutter Nico (Susanne Wolff) an Bord eines engen Raumschiffs gelebt hat, träumt Jakob (Jeremias Meyer) davon, endlich nach Hause zurückzukehren und seine Teenagerjahre nachzuholen. Doch als sie sich der Erde nähern, erhalten die beiden Nachricht vom Ausbruch eines tödlichen Virus, der besonders Jakob in Gefahr bringen könnte. Mit der Ungewissheit seiner Rückkehr stellt sich eine noch entscheidendere Frage: Ist der Junge reif genug, um selbst über sein Schicksal zu entscheiden?

Istina (Wahrheit)
Mittellanger Film / Wettbewerb
29 Minuten, serbisch mit deutschen Untertiteln

Regie:Tamara Denić
Drehbuch:David Lorenz
Darstellende: Nika Rozman, Milica Vuksanovic, Elizabeta Djorevska, Zeljko Marović, Jelena Bosanac, Idil Üner, Matthias Ludwig
Redaktion: Claudia Gladziejewski (BR)
Produktion: Hamburg Media School (Creative Producer Christian Siée) in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk, gefördert von MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein

Jelena (Nika Rozman) ist eine engagierte Foto-Journalistin einer investigativen Redaktion in Belgrad, Serbien. Sie liebt ihre Arbeit, doch die Stimmung um sie herum ist seit einiger Zeit bedrohlich und sie wird mehr und mehr zum Ziel nationalistischer Gruppierungen. Als eines Tages ihre Redaktion angegriffen wird und kurz darauf ihre Tochter Lara (Milica Vuksanovic) bedroht wird, beschließt Jelena – sehr zur Erleichterung ihrer Mutter Branka (Elizabeta Djorevska) – erst einmal das Land zu verlassen. Und so lässt sie ihren Freund Nikola (Zeljko Marović) zurück und macht sich, zusammen mit Lara, auf den Weg nach Hamburg. Dort versucht sie, weiter ihrer Berufung nachzugehen, doch schon bald ist sie auch hier mit rechter Gewalt konfrontiert.

Was wir wollen
Mittellanger Film / Wettbewerb
29 Minuten

Regie: Elena Weiss
Drehbuch: Sophie Dittmer
Darstellende: Leonard Grobien, Florentine Schlecht, Vivien Mahler, Lo Rivera, Tri An Bui
Redaktion: Claudia Gladziejewski (BR)
Produktion: Hamburg Media School (Creative Producer Paula Maria Martin-Karg) in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk, gefördert von MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein

Isi (Florentine Schlecht) und Finn (Leonard Grobien) sind schon seit einiger Zeit ein Paar. Ihre Beziehung hat sich längst eingespielt, sie haben miteinander eine ganz eigene Art von Humor entwickelt. Allerdings hatten sie eines noch nie: Sex. Bei Isi wächst der Wunsch nach mehr Intimität mit Finn. Etwas, was nicht so leicht anzusprechen und noch schwieriger umzusetzen ist. Sowohl Isi als auch Finn haben eine körperliche Behinderung, und Sex war für sie bislang stets ein Tabuthema. Davon hat Isi nun genug. Sie ist entschlossen, mit Finn sexuelle Erfahrungen zu machen. Finn hat zwar Angst, Isis Erwartungen nicht zu entsprechen, doch auch er sehnt sich nach mehr Körperlichkeit mit ihr und stimmt zu, es mit Hilfe einer Sexualbegleitung zu versuchen.

Bis es mich gibt
Reihe MOP-Watchlist
Spielfilm, 101 Minuten

Regie und Drehbuch: Sabine Koder
Darstellende: Johannes Dullin, Karin Hanczewski, Gisa Flake, Anne Müller, David Zimmerschied, Petra Morzé, Michaela Schausberger u. a.
Redaktion: Natalie Lambsdorff (BR)
Produktion: Elfenholz Film (Produzentinnen: Natalie Hölzel, Sandra Hölzel) in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Film München, gefördert von FFF Bayern

In Schrofhausen ist Entertainer Ricky Sokatoni (Johannes Dullin) bereits ein Star. Doch seine Schwester und Managerin Tanja Freitag (Karin Hanczewski) hat noch Größeres mit ihm vor. Gemeinsam werden sie die Welt des Showbiz erobern! Schon Rickys geliebte Mutter (Petra Morzé/Michaela Schausberger), selbst ein TV-Sternchen der 1990er-Jahre, wusste: Er ist etwas ganz Besonderes. Den Toten kann man nichts abschlagen, das weiß Ricky. Also lässt er sich trotz übelsten Lampenfiebers zu einer großen, vermeintlich schillernden Tour überreden. Aber sind die Bühnen der bayerischen Dorflandschaft wirklich der richtige Ort für ihn? Zwischen der Ballermann-Königin Hanna Salami (Gisa Flake), immer größer werdenden Egos und Tanjas wackelig aufgebautem Lügenkonstrukt fallen Ricky und seine Schwester gnadenlos auf die Schnauze. Und die verstorbene Mutter dreht sich im Grab um.

Der BR fördert den Filmnachwuchs

Nachwuchsförderung hat beim Bayerischen Rundfunk eine lange Tradition. Der Programmbereich Spiel-Film-Serie beteiligt sich mit einer eigenen Debüt-Redaktion seit vielen Jahren an Nachwuchs- und Hochschul-Filmen. Zehnmal im Jahr zeigt das BR Fernsehen Kurzfilmnächte zu einem bestimmten Thema und bietet damit jungen Talenten eine öffentliche Plattform.


3