Presse - Pressedossiers


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Feiertagsprogramm 2018/2019 Filme im BR Fernsehen

Stand: 20.11.2018

Szene aus dem Weihnachtsfilm "Hubert und Staller: Die perfekte Bescherung" (Freitag, 28. Dezember 2018, 20.15 Uhr im BR Fernsehen): Hubert (Christian Tramitz, links) begleitet Staller (Helmfried von Lüttichau) zum Zug. Der bricht zu einem vorweihnachtlichen Shopping-Urlaub nach Rom auf | Bild: ARD/BR/TMG/Chris Hirschhaeuser

Freitag, 21. Dezember 2018, 23.30 Uhr:
"Der kleine Lord"
Weihnachts-Spielfilmklassiker in der selten gezeigten Schwarz-Weiß-Version von 1936.
Mit Freddie Bartholomew, Mickey Rooney, Dolores Costello Barrymore, Sir C. Aubrey Smith, Henry Stephenson, Guy KibbeeTommy, Jackie Searl, Eric Alden. Regie: John Cromwell

Cedric lebt nach dem Tod seines Vaters in Brooklyn. Eines Tages erfährt er, dass er der einzige Nachkomme des Earl von Dorincourt ist und nun auf sein Erbe vorbereitet werden soll. Cedric reist nach England und erobert das Herz seines Großvaters im Sturm, doch dann taucht die Amerikanerin Mrs. Tipton auf und stellt Cedrics Erbanspruch in Frage.

Dienstag, 25. Dezember 2018, 12.45 Uhr (Wh. 23.30 Uhr)
"Don Camillo und Peppone"
Komödienklassiker mit Fernandel, Gino Cervi, Sylvie, Vera Talqui, Franco Interlenghi u.a. Regie: Julien Duvivier

1946, das kleine Dorf Boscaccio in der Po-Ebene Norditaliens: Hochwürden Don Camillo (Fernandel), der temperamentvolle Pfarrer des Ortes, und sein nicht weniger streitbarer Erzfeind Peppone (Gino Cervi), Bürgermeister und Kommunist, leben in trauter Zwietracht. Dabei verfolgen beide Männer stets dasselbe Ziel: das Dorf und seine Bewohner glücklich zu machen. Nur sind ihre Vorstellungen vom Glück leider grundverschieden. Entsprechend liegen sich Don Camillo und Peppone oft in den Haaren. Als Peppone und seine Genossen zum Beispiel nach ihrem Wahlsieg einen feierlichen Umzug veranstalten, eilt Don Camillo zum Glockenturm und übertönt mit Glockengeläut die Festansprache des Bürgermeisters. Der Kern seiner Rede dringt trotzdem durch: Peppone hat vor, ein prachtvolles "Haus des Volkes" zu errichten. Das passt Don Camillo gar nicht, denn der kämpft schon lange für einen Kindergarten, für dessen Bau ihm allerdings das nötige Kleingeld fehlt. Als Don Camillo herausbekommt, woher Peppones Geldsegen für das "Haus des Volkes" stammt, finden die beiden Männer zu einer Einigung. Aber natürlich lässt der nächste Streit nicht lange auf sich warten.

Ein weiterer Film mit der Kultfigur Don Camillo....

...läuft am Mittwoch, 26. Dezember, 12.45 Uhr: "Don Camillos Rückkehr" (Wh. 26. Dezember, 23.30 Uhr).

Dienstag, 25. Dezember 2018, 20.15 Uhr
"Dampfnudelblues. Ein Eberhoferkrimi"
Mit Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Ilse Neubauer, Eisi Gulp, Lisa Maria Potthoff, Sigi Zimmerschied u.a. Regie: Ed Herzog

Nachdem Franz Eberhofer seinen Dienst bei der Münchner Kripo quittieren musste und in sein niederbayerisches Heimatdorf Niederkaltenkirchen bei Landshut strafversetzt wurde, schiebt er eine ruhige Kugel. Das Leben im heimeligen Niederkaltenkirchen ist beschaulich – bis sich die Ereignisse überschlagen: An der Hauswand des Schuldirektors Höpfl steht plötzlich "Stirb Du Sau!" und kurz darauf liegt der Rektor tot auf den Bahngleisen! Dass der Rektor einer der unbeliebtesten Menschen in Niederkaltenkirchen und im ganzen Umkreis war, ist schnell ermittelt. Franz glaubt an Mord und genauso denkt auch Franz' früherer Kripokollege aus München, mit dem er einst ein Ermittlerteam bildete: Rudi Birkenberger, der sein Dasein mittlerweile aber als Kaufhausdetektiv fristet. Dann taucht eine zweite Leiche auf, der junge Junkie Marcel. Der Fall wird noch komplizierter, als sich herausstellt, dass Marcel anscheinend mit Höpfl in Verbindung gestanden hat. (BR Mediathek: bereits ab 21. Dezember für 6 Monate)

Ein weiterer Eberhoferkrimi...

... läuft am Samstag, 29. Dezember, 20.15 Uhr: "Grießnockerlaffäre". (BR Mediathek: bereits am 28. Dezember bis 4. Januar 2019)

Donnerstag, 27. Dezember 2018, 22.45 Uhr
"Komm, süßer Tod"
TV-Film mit Josef Hader, Barbara Rudnik, Nina Proll, Simon Schwarz, Michael Schönborn u.a. Regie: Wolfgang Murnberger

Zwischen den Wiener Rettungsdiensten Kreuzretter und Rettungsbund tobt ein Konkurrenzkampf um die Kundschaft, bei dem die Fetzen fliegen. Um schneller am Unfallort zu sein, wird der Unicode des Rivalen geknackt und die jeweiligen Verkehrsopfer, komatöse Diabetiker oder kollabierte Herzkranke in den eigenen Krankenwagen gezerrt. Denn jeder Transport bringt Geld in die Kasse! "Kreuzretter" Brenner (Josef Hader), ein verschlossener Ex-Polizist und Einzelgänger, erledigt seinen Job ohne große Emotionen. Er hat die besten Zeiten hinter sich und will nur seine Ruhe. Doch daraus wird nichts: Um ihn herum sterben die Menschen wie die Fliegen. Ein Liebespaar wird in inniger Umarmung erschossen und sein Kollege Piefke beißt ins Gras. Eine erkleckliche Anzahl von Diabetes-Patienten macht zunächst ihr Testament und wird dann mit einer gespritzten Zuckerlösung vom Leben zum Tod befördert. In Brenner regt sich wider Willen das Polizisten-Gen. Bei seinen Recherchen stößt er auf eine Mauer des Schweigens, seine Ex-Kollegen überschütten ihn mit Hohn, auch sein verhasster Ex-Chef spielt die Rolle der drei Affen, die nichts gehört, nichts gesehen und gesagt haben. Und der gelähmte Ex-Rettungsfahrer Jäger schweigt hartnäckig zu den Umständen, die ihn in den Rollstuhl gebracht haben. Also bleibt Brenner nichts anderes übrig, als wienerischer "Dirty Harry" den Fall im Alleingang zu lösen – und das ihm, der sich nie und nimmer mehr einmischen wollte.

Drei weitere Kultfilme von Regisseur Wolfgang Murnberger mit Josef Hader...

...laufen an den drei folgenden Donnerstagen: "Silentium" (3. Januar, 23.05 Uhr), "Der Knochenmann" (10. Januar, 22.45 Uhr) sowie – in deutscher Erstausstrahlung – "Das ewige Leben" (17. Januar).

Freitag, 28. Dezember 2018, 20.15 Uhr
"Hubert und Staller: Die perfekte Bescherung"
Weihnachtsfilm zur Vorabendserie im Ersten, der dort am 19. Dezember Premiere feiert
Mit Christian Tramitz, Helmfried von Lüttichau, Michael Brandner, Klara Deutschmann, Paul Sedlmeir, Monika Gruber u.a. Regie: Sebastian Sorger

Kurz vor Heilig Abend noch eine gute Tat vollbringen, das ist eine Aufgabe für Hubert (Christian Tramitz) und Staller (Helmfried von Lüttichau)! Sie besuchen Rentnerin Hannelore Eissner, die seit einem Jahr ihren Rundfunkbeitrag nicht gezahlt hat. Damit die 85-Jährige keinen Ärger mit den Behörden bekommt, hat das Revier für die Seniorin den fehlenden Betrag gesammelt. Allerdings kann sich die Seniorin über die Spende der Polizei nicht mehr freuen – sie sitzt mumifiziert in ihrem Sessel: Die Seniorin hat ein gebrochenes Genick! Dazu kommt, dass 400.000 Euro, die die alte Dame kurz vor ihrem Tod von ihrem Konto abgehoben hatte, spurlos verschwunden sind.
Als Girwidz seine Schwiegermutter vom Bahnhof abholen will, saust ein Weihnachtsmann auf seinem Schlitten einen Hügel hinab und verfehlt nur knapp seinen Wagen. Die Schwiegermutter muss warten, der Polizeirat bringt den verletzten Weihnachtsmann ins Krankenhaus. Bei dem Verwundeten handelt es sich um den vor einem Jahr von seiner Frau als vermisst gemeldeten Georg Obermeier. Als Hubert mit Katharina Obermeier im Krankenhaus eintrifft, ist ihr Mann erneut spurlos verschwunden.
Nach Feierabend wartet auf Hubert noch eine weitere Überraschung: Vor seiner Haustür steht die 16-jährige Anna, die behauptet, seine Tochter zu sein ...
(BR Mediathek: nach Ausstrahlung im BR Fernsehen bis 4. Januar 2019).

Freitag, 28. Dezember 2018, 22.45 Uhr
"Die glorreichen Sieben"
Westernklassiker mit Yul Brynner, Steve McQueen, Horst Buchholz, James Coburn, Robert Vaughn, Charles Bronson, Eli Wallach u.a. Regie: John Sturges

Alljährlich zur Erntezeit wird das mexikanische Dorf Ixcatlan von dem Bandenboss Calvera (Eli Wallach) und seinen Leuten heimgesucht, die sich dort plündernd mit Vorräten eindecken. Um die unerträgliche Situation zu ändern, schicken die armen Farmer einige Abgesandte an die mexikanisch-US-amerikanische Grenze, um Waffen zu kaufen und Männer anzuwerben, die das Dorf gegen Calveras Bande verteidigen sollen. Tatsächlich kehren sie mit sieben Glücksrittern zurück, die gegen ein geringes Entgelt das Dorf verteidigen wollen: der Revolvermann Chris (Yul Brynner), der Glücksspieler Vin (Steve McQueen), der bärenstarke O'Reilly (Charles Bronson), der flüchtige Revolverheld Lee (Robert Vaughn), der Goldsucher Harry Luck (Brad Daxter), der wortkarge Messerwerfer Britt (James Coburn) und der junge Heißsporn Chico (Horst Buchholz). Die sieben Männer verwandeln das Dorf in eine Festung und bringen den Bewohnern das Schießen bei. Bald kommt es zu ersten Auseinandersetzungen mit der Bande, die die Glücksritter jedoch für sich entscheiden können. Doch dann lockt Calvera die Söldner in eine Falle. Der großspurige Bandenboss bemächtigt sich des Dorfes, lässt Chris und seine Männer jedoch abziehen – eine Schmach, die die Männer nicht hinnehmen können. Sie kehren zurück und stellen sich einem Kampf auf Leben und Tod.

Eine Reihe weiterer großer Westernklassiker...

...läuft an den darauffolgenden Freitag bis weit ins Jahr 2019 hinein. Die nächsten Filme sind "Die Rückkehr der glorreichen Sieben" (4. Januar, 22.45 Uhr) und "Spiel mir das Lied vom Tod" (11. Januar, 22.45 Uhr).

Sonntag, 30. Dezember 2018, 12.00 Uhr:
"Old Shatterhand"
Westernklassiker nach Karl May mit Lex Barker, Pierre Brice, Daliah Lavi, Guy Madison, Ralf Wolter, Charles Fawcett, Rick Battaglia u.a. Regie: Hugo Fregonese

Der Frieden zwischen Indianern und der Armee ist in Gefahr: Nach einem brutalen Überfall auf eine Siedlerfarm wurden am Tatort die Leichen zweier Apachen gefunden. Damit scheint bewiesen, dass die Indianer den mühsam ausgehandelten Waffenstillstand gebrochen haben. Zur gleichen Zeit kehrt der legendäre Trapper Old Shatterhand (Lex Barker) in den Westen zurück. Von dem kleinen Tom, der den Überfall beobachtet hat und sich nun bei der Halbindianerin Paloma (Daliah Lavi) versteckt, erfährt er, dass in Wahrheit eine Bande weißer Banditen hinter der Sache steckt. Zu ihrem Schutz bringt Shatterhand Tom und Paloma in das Städtchen Golden Hill – nicht ahnend, dass sich dort auch die Banditen unter Führung des skrupellosen Dixon (Rik Battaglia) aufhalten. Während der kauzige Sam Hawkens (Ralf Wolter) sich um Tom und Paloma kümmert, begibt Shatterhand sich mit dem Apachenhäuptling Winnetou (Pierre Brice) auf die Suche nach den wahren Schuldigen, denn bei einem fingierten Überfall bleibt es nicht. Wer aber sollte einen Grund haben, den anstehenden Friedensvertrag zwischen Indianern und Armee zu vereiteln?

Zwei weitere Karl-May-Klassiker...

...laufen an den beiden folgenden Tagen: "Winnetou und das Halbblut Apanatschi" (Montag, 31. Dezember, 12.15 Uhr) und "Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten" (Dienstag, 1. Januar 2019, 12.15 Uhr).

Sonntag, 30. Dezember 2018, 13.55 Uhr
"Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern"
Komödienklassiker mit Heinz Erhardt, Ruth Stephan, Günther Jerschke, Käte Jaenicke, Irina von Bentheim u.a. Regie: Rolf Olsen

Sommer 1970: Italien ist das Reiseziel Nummer eins der Deutschen. Doch Willi Hirsekorn (Heinz Erhardt) aus Castrop-Rauxel hat bislang keine Pläne in Richtung Süden zu reisen. Das ändert sich schlagartig, als seine verhasste Nachbarin Mizzi Buntje (Käte Jaenicke) voller Stolz von ihrem anstehenden Italien-Urlaub erzählt. Diese Prahlerei kann Willi nicht auf sich sitzen lassen. Kurz entschlossen werden die Koffer gepackt, und schon rauscht Willi in seinem Wagen samt Frau Sieglinde (Ruth Sephan), Tochter Lotti und Sohn Kuno der Sonne entgegen. Allerdings wird die Fahrt an der Grenze leicht verzögert, weil der Familienhund Luitbert keinen Reisepass besitzt. Mizzi Buntje sitzt derweil mit ihrem Gatten Heimo und ihrer Tochter Petra im vollen Reisebus. "Inkognito" mit an Bord: Petras heimlicher Geliebter Herbert (Klaus-Hagen Latwesen), der die Reise nutzen will, um sich bei ihren Eltern einzuschmeicheln. Endlich im Ferienort Jesolo angekommen, staunen die "verfeindeten" Familien nicht schlecht: Hirsekorns und Buntjes haben ihren Urlaub im selben Hotel gebucht.

Zwei weitere Komödien mit dem unvergessenen Heinz Erhardt...

... laufen an dem beiden folgenden Tagen: "Immer die Radfahrer" (Montag, 31. Dezember, 13.40 Uhr) und "So ein Millionär hat´s schwer" (Dienstag, 1. Januar 2019, 13.45 Uhr).


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