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Auf meinem Weg Inhalt

Acht Jahre lang waren die Mädchen und Jungs an der Waldorfschule im bayerischen Landsberg am Lech mit ihrer Klassenlehrerin beisammen, acht Jahre lang hat Filmemacherin Maria Knilli sie mit der Kamera begleitet. „Auf meinem Weg“ ist der dritte Film der Waldorf-Langzeitdokumentation - zu sehen am Dienstag, 16. Mai 2017 um 22.30 Uhr im BR Fernsehen.

Stand: 22.03.2017

Die große Theaterausfführung am Ende der achten Klasse | Bild: BR / Tittel & Knilli Filmproduktion

Die Waldorfpädagogik ist Thema in der aktuellen Bildungsdebatte. Aber wer hat die Waldorfschule selbst erlebt? Filmemacherin Maria Knilli überzeugte vor mehr als acht Jahren Eltern, Schüler und Lehrer an der Waldorfschule in Landsberg am Lech davon, dass sie das Leben einer Schulklasse drehen durfte. „Auf meinem Weg“ ist der dritte Film der daraus entstandenen, einzigartigen Langzeitdokumentation.

Die Schülerinnen und Schüler sind inzwischen in der siebten und achten Klasse und mitten in der Pubertät. Sie gehen auf Distanz zur vertrauten Klassenlehrerin, suchen die Begegnung auf Augenhöhe. Mit beeindruckender Klarheit reflektieren die Jugendlichen vor der Kamera, was sie zum Lernen brauchen: tragende Beziehungen, echtes Interesse, persönliche Freiheit, spannende Herausforderungen, ausreichend Zeit ... In Rückblenden macht Maria Knilli sichtbar, wie sich die Fähigkeiten der Schüler über acht Jahre entfalten.

Im Unterricht wird der Übergang in die Oberstufe vorbereitet. Jeder gestaltet eigenverantwortlich eine handwerkliche, künstlerische oder soziale Projektarbeit. Jeder arbeitet eine Woche praktisch und lebensnah in der Schulküche mit. Auf der großen Schulbühne wird ein Shakespeare-Stück einstudiert; dazu übernimmt jeder eine Rolle.

Und gemeinsam mit ihrer Lehrerin erreicht die Klasse endlich Venedig, das Ziel ihres in der ersten Klasse begonnenen Fußweges über die Alpen.


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