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Angela Ascher Das Nockherberg-Gefühl

Angela Ascher wächst in Dorfen bei Erding auf. Ihre Eltern sind stolz auf sie als hervorragende Schülerin. Alles kommt anders, als Angela zum ersten Mal die Bretter einer Bühne betritt und beschließt Schauspielerin zu werden. Erst als sie für das Singspiel des Nockherbergs engagiert wird, sind die Eltern vom Traumberuf ihrer Tochter überzeugt. Die Lebenslinien zeigen die Schauspielerin zwischen Kindern, Küche und Karriere und bei den Vorbereitungen für ihren Nockherberg-Auftritt in der Rolle der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner

Stand: 27.01.2014

Auf dem Spielplatz | Bild: BR

Seit 2011 steht die Schauspielerin Angela Ascher als überdrehte bayerische Ministerin Christine Haderthauer oder als Dirndl-verliebte Superministerin Ilse Aigner beim Starkbieranstich auf der Nockherberg-Bühne. Aufgewachsen ist die waschechte Bayerin in Dorfen bei Erding. Ihre Eltern hoffen lange auf eine klassische bürgerliche Karriere der hervorragenden Schülerin. Als Angela jedoch im Schultheater zum ersten Mal in ihrem Leben auf der Bühne steht, hat sie - zum Leidwesen ihrer Eltern - nur noch ein Ziel vor Augen: Schauspielerin! Mit großem Durchhaltevermögen bewirbt sie sich an deutschen Schauspielschulen und wird schließlich in Hamburg angenommen und ausgebildet. Erst als sie für das Singspiel des Nockherbergs engagiert wird, sind die Eltern vom Traumberuf ihrer Tochter überzeugt. Heute lebt sie ohne festes Engagement mit Mann und zwei Töchtern in Wien und in Bayern.

"Manchmal bin ich Mama, manchmal Schauspielerin. Wenn ich spiele habe ich oft ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Kindern. Ich habe Sorge, sie zu vernachlässigen. Trotzdem liebe ich aber meinen Beruf, die Schauspielerei. Der Wechsel zwischen beiden Rollen ist manchmal sehr schwer. Am schwierigsten ist für mich der Wechsel von der Nockherberg Bühne zur Familie. Da fehlt mir oft die Aufmerksamkeit und die Euphorie der Proben und der Aufführung. Das Umschalten von der Bühne zur Familie fällt mir manchmal sehr schwer."

Angela Ascher 

"Ich setze mich oft unter Druck. Die Kinder helfen mir dabei, das abzustellen. Das Leben ist zu kurz, um sich permanent Druck zu machen."

Angela Ascher 

"Selbstzweifel stecken in mir drin, das ist menschlich. Sie gehören zum Leben dazu, zum Beruf genauso wie zum privaten Leben. Ich habe durch meine Kinder gelernt, dass ich nicht alles perfekt machen kann. Perfektion ist in der Kindererziehung einfach fehl am Platz."

Angela Ascher 

Lebenslinien: Das Nockherberg-Gefühl: Angela Ascher

Buch und Regie: Reiner Holzemer
Redaktion BR: Petra Felber
Produktion: Reiner Holzemer Film im Auftrag des Bayerischen Fernsehens
Drehzeit: Januar bis März 2014
Drehort: Dorfen, München, Wien
Sendetermin: 17. März 2014, 21.00 Uhr


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