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Welterbe-Komitee tagt in Bahrain Zwei Stätten aus Deutschland für Aufnahme in UNESCO-Welterbe nominiert

Göbekli Tepe in der Türkei, der Nationalpark Chiribiquete in Kolumbien oder die buddhistischen Bergklöster in Südkorea - bei der Tagung des Welterbe-Komitees in Bahrain wird über Neuaufnahmen in die Liste des UNESCO-Welterbes entschieden. Besonders erfreulich: Auch aus Deutschland sind dieses Jahr zwei Anwärter dabei.

Stand: 14.06.2018

ARCHIV - 04.05.2018 Sachsen-Anhalt, Naumburg/Saale: Der Naumburger Dom. (zu dpa - Welterbe-Komitee tagt - Zwei Stätten aus Deutschland nominiert vom 14.06.2018) Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Bild: dpa-Bildfunk/Jan Woitas

Zwei Stätten aus Deutschland sind bei der Tagung des Unesco-Welterbekomitees vom 24. Juni bis 4. Juli in Manama (Bahrain) für die Aufnahme in das Welterbe nominiert.

Wikingerstätten Haithabu und Danewerk und Naumburger Dom

Zur Entscheidung stehen die Wikingerstätten Haithabu und Danewerk (Schleswig-Holstein) sowie der Naumburger Dom in Sachsen-Anhalt, wie die deutsche Unesco-Kommission am Donnerstag mitteilte. Insgesamt berät das Komitee über 31 Nominierungen.

Dem "Historisches Zentrum von Shahrisabz" droht die Streichung


Dazu zählen das viktorianische und Art Déco-Ensemble von Mumbai, der prähistorische Fundort Göbekli Tepe in der Türkei, der Nationalpark Chiribiquete in Kolumbien sowie die buddhistischen Bergklöster in Südkorea. Der usbekischen Welterbe-Stätte "Historisches Zentrum von Shahrisabz" droht die Streichung von der Liste. Umfassende Baumaßnahmen hätten dazu geführt, dass der außergewöhnliche universelle Wert als verloren gilt, hieß es.

Das Tal von Kathmandu und der Turkanasee-Nationalpark

Zudem wird über die Aufnahme des Tals von Kathmandu (Nepal) und des Turkanasee-Nationalparks (Kenia) in die Liste des gefährdeten Welterbes beraten. Zurzeit stehen weltweit 1073 Kultur- und Naturstätten auf der Liste des Unesco-Welterbes, darunter 42 aus Deutschland.


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