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Baden-Württemberg Zwei Menschen sterben bei Kollision von Kleinflugzeugen

Beim Zusammenprall von einem Sportflugzeug und um einem Ultraleichtflugzeug in der Nähe von Schwäbisch Hall im Nordosten Baden-Württembergs sind gestern mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Maschinen seien im Landeanflug gewesen, teilte die Polizei mit.

Stand: 16.04.2018

15.04.2018, Baden-Württemberg, Schwäbisch Hall: Das Wrack eines abgestürzten Kleinflugzeuges ist auf einem Feld zu sehen. Das Flugzeug war mit einem Ultraleichtflugzeug zusammengestoßen, beide Flugzeuge waren im Landeanflug auf den Adolf Würth Flughafen. Mindestens zwei Personen kamen bei dem Zusammenstoß ums Leben. Foto: Sdmg/Kohls/SDMG/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Bild: dpa-Bildfunk/Kohls/Sdmg

Beim Zusammenstoß zweier Kleinflugzeuge in der Nähe von Schwäbisch Hall im Nordosten Baden-Württembergs sind am Sonntag mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Demnach handelt es sich um ein Sportflugzeug und um ein Ultraleichtflugzeug. "Sie waren im Landeanflug, mehr kann ich noch nicht sagen", erklärte ein Polizeisprecher.

Gefahr für die Retter durch Flugzeug-Sicherungssysteme

Die Rettungskräfte gehen davon aus, dass es sich bei den Toten mit großer Wahrscheinlichkeit um die beiden Piloten handelt. Zunächst konnten sie das verunglückte Sportflugzeug nicht näher untersuchen, weil von den Sicherungssystemen für Insassen eine Gefahr für die Retter ausging, wie der Sprecher am Abend sagte.

Das Ultraleichtflugzeug brannte komplett aus

Deshalb war lange unklar, ob weitere Menschen in dem Flugzeug saßen. Erst spät am Abend hieß es von der Polizei: "In der Maschine befand sich sonst niemand mehr." Dennoch suchten die Einsatzkräfte weiter: "Es kann natürlich sein, dass jemand herausgeschleudert wurde." Ein Polizeisprecher hielt dies aber für wenig wahrscheinlich. In dem Sportflugzeug können bis zu vier Menschen Platz finden. Das Ultraleichtflugzeug brannte den Angaben nach aus und wurde von der Feuerwehr gelöscht.

Sperrung der Absturzstelle in der Nähe vom Flughafen Adolf Würth

Die Bergung der Maschinen sollte bis weit in den Montag hinein andauern. Auf Bildern von der Unglücksstelle waren viele Trümmer zu sehen. Die Polizei wollte in der Nacht auch die Identität der beiden Toten klären. Die Absturzstelle rund 6000 Meter von dem dortigen Flughafen Adolf Würth wurde weiträumig abgesperrt. Ein Polizeihubschrauber war vor Ort. Das Technische Hilfswerk sollte die Unglücksstelle ausleuchten. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurden eingeschaltet. Woher die Flugzeuge kamen, war am Abend unklar.


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