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Demonstrationen in Ungarn Zehntausende protestieren in Budapest gegen Regierung

In der ungarischen Hauptstadt haben mehrere zehntausend Menschen gegen das Ergebnis der Parlamentswahlen demonstriert. Unter dem Motto "Wir sind die Mehrheit" verlangten die Teilnehmer eine Neuauszählung der Stimmen.

Von: Srdjan Govedarica

Stand: 14.04.2018

Proteste in Ungarn | Bild: Reuters (RNSP)

Sie trugen ungarische Nationalflaggen und riefen "Wir sind die Mehrheit", "Orban hau ab!" und "Viktator, Viktator!" Zehntausende Regierungsgegner sind in Budapest unter dem Motto "Auf die Freiheit ruft" von der Oper bis zum Parlament gezogen, die Organisatoren sprechen gar von bis zu 100.000 Teilnehmern.

Vorwürfe gegen die Regierung

Anlass für die Demonstration ist  der Wahlsieg von Ministerpräsident Viktor Orban am vergangenen Sonntag. Die Demonstranten werfen der Regierung eine unfaire Wahl vor und eine Hasskampagne gegen Migranten im Wahlkampf. Mit der Forderung nach einer Neuauszählung der Stimmen bei wegen Betrugsverdachts und nach einem neuen Wahlgesetz haben parteiunabhängige Aktivisten über Facebook zu der Demonstration aufgerufen. Später haben sich auch die wichtigsten Oppositionsparteien angeschlossen.

Ministerpräsident Viktor Orban hat die Parlamenstwahl am vergangenen Sonntag überraschend klar gewonnen. Seine rechtsnationale Fidesz-Partei konnte sich laut vorläufigen Wahlergebnis erneut die Zweidrittelmehrheit im Parlament sichern.


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Hubert, Sonntag, 15.April, 10:45 Uhr

5. Tsss....

Rechts wählen und sich hinterher über die Sackgasse der Freiheitsbeschränkungen beschweren. Ein echter AfDler-Witz?
Wollen Menschen betrogen werden? Das ist so wie, Zensur wählen und sich dann über Zensur beschweren.

Rtich, Sonntag, 15.April, 07:06 Uhr

4. Soso, wir sind die Mehrheit....

Die letzten Wahlen sagten mehr als deutlichst das Gegenteil.
Und trotzdem durften die Linken friedlich demonstrieren....

Versuchen sie das mal im Namen der AfD in einer deutschen Stadt!

Seppl, Sonntag, 15.April, 06:43 Uhr

3. Schlechte Verlierer

Millionen wählen Orban, Zehntausende demonstrieren dagegen.

Gähn

Sabine Mehr , Sonntag, 15.April, 05:53 Uhr

2. Schlechte Verlierer ...

... mehr gibt es dazu nicht zu sagen, es sei denn, es gibt für ernsthaften Wahlbetrug belastbare Beweise.

Sigis, Sonntag, 15.April, 00:36 Uhr

1. Warnendes Beispiel

Das könnte uns mit der AfD drohen. Menschen, die auf Rattenfänger mit vielfältigen Versprechungen hereingefallen sind.