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Bitcoin, Dogecoin & Co.: Gehört Krypto die Zukunft? | Possoch klärt | BR24

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    Zahlen wir bald alle nur noch mit Bitcoins? Possoch klärt!

    Der Preis für Kryptowährungen wie Bitcoin schwankt oft enorm. Eine sichere Geldanlage sieht anders aus. Trotzdem: der Markt boomt. Hat der Bitcoin eine Zukunft und wie funktioniert das alles überhaupt? Possoch klärt!

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    Von
    • Adrian Dittrich
    • Dominic Possoch

    Ursprünglich wurden Kryptowährungen wie Bitcoin erschaffen, um ein uraltes Problem zu lösen, nämlich das Problem der byzantinischen Generäle. Wie das Problem genau zu verstehen ist und welche Rolle die Blockchain-Technologie bei der Lösung spielt, können Sie im neuen "Possoch klärt" (Video unten) sehen. Doch Kryptowährungen wie Bitcoin, Dogecoin oder Ether sind längst nicht mehr zum Bezahlen gedacht. Vielmehr sind sie für viele Menschen eine Geld-Investition oder laden zum Spekulieren ein.

    Doch das Spekulieren ist aufgrund enormer Kursschwankungen durchaus gefährlich – vor allem seit sich Tesla-Chef und Multimilliardär Elon Musk mit diversen Tweets über Bitcoin oder Dogecoin zu Wort meldet. Denn wenn ein Visionär wie Musk, der mit seinem Unternehmen SpaceX eines Tages den Mars besiedeln möchte, einer Kryptowährung Vertrauen schenkt, hat das Auswirkungen.

    Bitcoin: Kursschwankungen wegen Elon Musk

    Nach der Bekanntgabe im vergangenen Februar, dass Tesla Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren werde, stieg der Bitcoin-Kurs auf Rekordhöhen. Es reichte allerdings nur ein Tweet von Elon Musk aus, um den Bitcoin-Kurs genauso schnell wieder ein paar Monate später in den Keller zu fahren. So verkündete der Tesla-Chef Mitte Mai, dass sein Unternehmen Bitcoin nun doch nicht akzeptieren werde. Er schätze zwar grundsätzlich Kryptowährungen, der aktuelle Energieverbrauch sei jedoch umweltschädlich und somit nicht zukunftsfähig. Mit dieser Behauptung beschäftigt sich auch das neue "Possoch klärt" (Video unten).

    Sicherlich spielten auch neueste Bitcoin-feindliche Berichte aus China für die Kurs-Talfahrt eine entscheidende Rolle – der enorme Einfluss einer einzelnen Person auf die Zukunft der Kryptowährung ist hier aber nicht wegzudiskutieren. Vor allem wenn der Preis der Kryptowährung Dogecoin parallel wegen Tweets von Elon Musk immer weiter nach oben katapultiert wird.

    Gefährden einzelne Meinungen die Krypto-Zukunft?

    Dabei ist es pure Ironie, dass ein einzelner Mensch wie Elon Musk derartig Einfluss auf Bitcoin und Co. ausüben kann. Denn eigentlich verspricht Bitcoin ein digitales, dezentrales Währungssystem zu sein, das unabhängig von einzelnen, zentralen Autoritäten wie Banken oder mächtigen Persönlichkeiten funktionieren soll. Im neuen "Possoch klärt" (Video unten) erklärt der Blockchain-Experte Prof. Dr. Philipp Sandner von der Frankfurt School of Finance & Management, weshalb die Kryptowährungen auch ohne externen Einfluss von Elon Musk eine Zukunft haben:

    "Die Bitcoin-Blockchain läuft weiter, die läuft seit elf Jahren. Die ändert sich auch nicht und man kann hier sehr schön erkennen, dass es viele Leute gibt, die eher auf Meinungen hören." Prof. Dr. Philipp Sandner, Frankfurt School of Finance & Management

    Was hat es mit dem "Problem der byzantinischen Generäle auf sich? Wie funktioniert eine Blockchain? Ist der Bitcoin wirklich umweltschädlich und haben Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie eine Zukunft?

    Possoch klärt!

    Alles, was Sie über die Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie wissen sollten, erfahren Sie im Video (oben).

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