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WMO-Bericht: 2018 eines der heißesten Jahre | BR24

© World Meteorological Organization (WMO)

Temperaturen steigen weltweit

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    WMO-Bericht: 2018 eines der heißesten Jahre

    2018 zählt zu den heißesten Jahren seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das ablaufende Jahr werde voraussichtlich als das viertheißeste verzeichnet werden, heißt es im aktuellen Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO).

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    Der langfristige Trend der Erderwärmung hat sich auch in diesem Jahr unvermindert fortgesetzt. WMO-Generalsekretär Petteri Taalas warnt, die Welt sei im Kampf gegen den Klimawandel und steigende Temperaturen "nicht auf der Spur, um Klimaziele zu erreichen". Die 20 wärmsten Jahre lagen in den vergangenen 22 Jahren.

    Die vier wärmsten Jahre

    Die vergangenen vier Jahre waren zudem die vier wärmsten Jahre überhaupt. Wobei 2018 etwas kühler verlief als die Jahre zuvor, weil es anfangs unter dem mäßigenden Einfluss von La Niña stand. La Niña ist ein Wettereignis, das meist im Anschluss an El Niño auftritt und zu starken Passatwinden führt, die eher kühl sind. Die WMO rechnet zu 75 bis 80 Prozent damit, dass der nächste El Niño in den kommenden drei Monaten auftritt. Dann ist beispielsweise wieder mit Dürren, Wirbelstürmen, Überschwemmungen und Waldbränden zu rechnen.

    Die globale Temperatur steigt weiter

    Der WMO-Bericht zeigt, dass die globale Temperatur in den ersten zehn Monaten 2018 fast ein Grad Celsius über der vorindustriellen Temperaturlinie liegt. Diese Entwicklung führt zu Trinkwasserproblemen, lässt Tiere und Pflanzen aussterben, Gletscher abschmelzen und bedroht damit Küstenstädte mit Überschwemmungen. "Jedes Zehntelgrad hat Folgen", warnt die stellvertretende WMO-Generalsekretärin Elena Manaekova.

    Treibhausgase erreichen neue Rekorde

    Der Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2, Methan und Stickoxiden hatte 2017 weltweit einen Höchststand erreicht. Neue Messdaten belegen, dass dieser Trend auch 2018 weiterging.

    Meeresspiegel steigt und Wetterextreme nehmen zu

    Der Meeresspiegel im Zeitraum von Januar bis Juli 2018 war zwei bis drei Millimeter höher als im gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr. Der WMO-Bericht verweist auf eine Vielzahl von Wetterextremen im ablaufenden Jahr. So habe es 2018 deutlich mehr Tropenstürme gegeben als üblich.

    WMO-Bericht als Vorlage für UN-Klimakonferenz in Kattowitz

    Die WMO legt ihren Bericht drei Tage vor Beginn der 24. UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz vor. Dort beraten ab Sonntag Vertreter aus rund 200 Ländern, wie die Ziele des Pariser Klimaabkommens konkret umgesetzt werden sollen. Die Erderwärmung soll dem Abkommen zufolge deutlich unter zwei Grad gehalten werden.