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Winterwetter: So können Sie sich bei eisiger Kälte schützen | BR24

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Im Winter müssen wir uns vor der Kälte schützen

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    Winterwetter: So können Sie sich bei eisiger Kälte schützen

    Um bei dieser eisigen Kälte nicht krank zu werden, müssen wir unserem Immunsystem helfen. Tipps, wie man Schnee und Wetter trotzen und sich vor der Kälte und ihren Folgen schützen kann.

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    Von
    • Marlene Riederer

    Eisige Kälte, rote Nase und rauhe Haut: Bei eisigem Winterwetter kann die Laune schon mal sinken und das Immunsystem streiken. Ohne Mütze bei diesen Temperaturen zum Beispiel, das geht gar nicht! Denn der Mensch verliert einen großen Teil der Körperwärme über Kopf und Hals. Zur Mütze am besten also einen Schal tragen, so dichtet man die bloßen Stellen gegen die Kälte ab.

    Kein Kaltstart beim Sport

    Sport ist gut, auch bei kalten Temperaturen. Die Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und schützt damit vor Infekten. Aber: Langsam anfangen. Wenn man aus geheizten Räumen nach draußen kommt, muss sich der Organismus erst auf die niedrigen Temperaturen einstellen.

    Wer gleich Vollgas gibt, der atmet zu schnell die kalte Luft ein. Dadurch können Rachen, Bronchien und Lunge gereizt werden. Damit steigt die Erkältungsgefahr. Auch Muskeln und Gelenke brauchen etwas mehr Zeit, um warm zu werden. Experten sagen: Die Aufwärmphase sollte etwa 20 Prozent der gesamten Trainingszeit betragen.

    Achtung trockene Luft

    Wenn die Heizkörper auf Hochtouren laufen, dann sollte man darauf achten, dass die Luft nicht zu trocken wird. Denn die trockene Luft trocknet auch die Schleimhäute aus, daher können Viren und Bakterien leichter angreifen. Eine Schale mit Wasser auf Heizung hilft, die notwendige Luftfeuchtigkeit wieder herzustellen.

    Radfahren bei Eis und Kälte

    Bei Glatteis und fester Schneedecke sollten Radler das Tempo drosseln. Vor allem in Kurven sollte man weder treten noch bremsen. Außerdem kann man etwas Luft aus den Reifen lassen, um mehr Halt auf der Straße zu bekommen. Wer den Sattel zudem um einige Zentimeter niedriger einstellt, bekommt bei Bedarf schnell mit beiden Füßen Bodenkontakt.

    Hände waschen

    Corona ist allgegenwärtig. Weitreichende Schutzmaßnahmen wie die Reduktion von Kontakten, Abstand halten, Masken tragen und Hygienemaßnahmen sollen verhindern, sich zu infizieren. Das schützt auch vor allen anderen Erregern, die im Winter grassieren. Denn grundsätzlich gilt bei Infekten: Krankmachende Keime können über das Berühren von Türklingen, Bushaltestangen, Tastaturen etc., die von vielen Menschen benutzt werden, übertragen werden. Dann greift man sich mit der Hand vielleicht an die kitzelnde Nase oder die juckenden Augen und schon haben die Viren des Vorgängers einen neuen Wirt gefunden - Erkältungen, Grippe, Brechdurchfall können die Folge sein. Ein wichtiges Rezept gegen eine Ansteckung ist daher: Hände waschen! Und das regelmäßig, und zwar mit Seife.

    Trockene Haut

    Gespannte Gesichtshaut, aufgesprungene Lippen und raue Hände kommen im Winter häufig vor. Denn je kälter es wird, desto weniger Talg produzieren die Talgdrüsen in der Haut. Der Schutzfilm auf der Haut wird dünner und der Verdunstungsschutz wird deswegen auch geringer. Die Haut wird schneller trocken und spröde, wenn man nichts dagegen unternimmt. Ab acht Grad minus produzieren die Talgdrüsen gar kein Fett mehr. Deshalb ist es sehr wichtig, die Haut - vor allem bei sehr kalter Witterung und beim Skifahren - gut zu cremen und zu pflegen.

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