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Bildrechte: BR/Lisa Hinder

Eine Gartenschaufel mit Rübe.

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    Beginn der Gartensaison: Wie baue ich ein Hochbeet?

    Sobald es wärmer wird, treibt es Gartler hinaus, um ihr Grün fit fürs Frühjahr zu machen. Besonders beliebt sind aktuell Hochbeete: Sie sind nicht nur schick, sondern auch ertragreich. Aber was muss man bei ihrem Bau beachteten? Eine Anleitung.

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    Von
    • Juliane Rummel
    • Tobias Bode
    • Julia Schade

    Hochbeete sind im Trend, denn sie machen den Anbau von Gemüse auf nur wenigen Quadratmetern möglich. Dadurch, dass Hochbeete Pflanzen optimal mit Nährstoffen versorgen, sind sie zudem äußerst ertragreich. Ein weiterer Vorteil: sie ermöglichen rückenschonendes Arbeiten. Warum also nicht ein eigenes Hochbeet bauen?

    Die richtige Größe des Hochbeets

    Zunächst muss dort, wo das Beet entstehen soll, die Grasnarbe abgetragen werden. Größe und Form können dabei beliebig gestaltet werden. Rechtecke sind am einfachsten zu bauen. Wichtig ist, dass die Grundfläche nicht zu breit wird, so dass die Beetmitte später bequem von allen Seiten erreichbar ist. Anschließend wird mit Pflastersteinen oder Kies ein Rahmen um die abgetragene Fläche gelegt.

    Wichtig: Schutz vor Nagern

    Danach wird ein Drahtgitter (mit einer Maschenweite von maximal 1 cm) auf die entsprechende Größe zugeschnitten und auf der freigelegten Fläche platziert. Das Gitter dient später als Schutz gegen Wühlmäuse und andere Nager.

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    Das Drahtgitter wird auf den Boden gelegt. Es dient zum Schutz vor Nagern.

    Bau des Holzrahmens

    Jetzt geht das Bauen los. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten. Einfach ist eine Lösung mit vier Pfosten. Diese werden an den Ecken des Beetes platziert und danach mit Holzbrettern verkleidet. Am besten eignet sich Holz mit einer langen Haltbarkeit – wie Lärchenholz. Kostengünstiger ist beispielsweise Fichte, allerdings auch weniger witterungsbeständig. Anschließend werden die Seitenwände mit Noppenfolie ausgekleidet. Noppenfolie gibt es auch weichmacherfrei und schadstoffgeprüft.

    Dann steht das Befüllen an.

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    Der Rahmen wird mit verschiedenen Materialien befüllt.

    Füllung des Hochbeets in drei Schritten

    1. Zunächst den Rahmen mit Gehölzschnitt füllen: erst mit Ästen und Strauchabfällen, dann mit Häckselgut wie kleinen Zweigen, Heckenschnitt oder Holzhäckseln. Die entstehende Schicht soll etwa 40 cm dick werden. Da das Holz mit der Zeit verrottet, wird sich der Inhalt des Beetes senken. Dem lässt sich beim Bau durch gezieltes Verdichten entgegenwirken.
    2. Darüber kommt eine ebenso dicke Schicht Kompost: zunächst grober Kompost, der später Verrottungswärme abgeben wird. Darüber wird bereits verrotteter Kompost geschichtet. Er wird die Pflanzen im Hochbeet mit Nährstoffen versorgen.
    3. Am Ende wird das Beet mit Erde aufgefüllt.15 cm sind dabei vollkommen ausreichend.
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    Zwei Personen befüllen ein Hochbeet mit Erde.

    Noch einfacher ist eine Füllung in zwei Schritten. Unten ca. 40 cm sandige Ackererde einfüllen, darauf 40 cm Gartenerde mit Humusanteil schütten.

    Anbau von Obst und Gemüse

    Egal ob Paprika, Tomaten, Gurken oder Salat - Ist das Beet einmal fertig, kann - je nach Größe - eine Vielzahl an Kräutern, Gemüse- und Obstsorten angepflanzt werden.

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