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Weltweit größter Fund von Mammutknochen in Mexiko | BR24

© dpa-bildfunk/Antonio Díaz

Fallgruben für die Mammutjagd in Mexiko ausgegraben

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    Weltweit größter Fund von Mammutknochen in Mexiko

    Archäologen haben in Mexiko nach eigenen Angaben den größten Fund von Mammut-Knochen überhaupt gemacht: Rund 800 Knochen von mindestens 14 der mittlerweile ausgestorbenen Rüsseltiere seien im Zentrum des Landes entdeckt worden.

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    Das nationale Institut für Anthropologie und Geschichte in Mexiko hat einen spektakulären Fund von Mammutknochen bekanntgegeben. Insgesamt 800 Knochen von 14 Exemplaren der ausgestorbenen Tiere wurden im Zentrum des Landes entdeckt, so das Institut. Außerdem gehen die Forscher davon aus, dass sie weltweit zum ersten Mal eine von Menschen gebaute Mammut-Falle nachgewiesen haben.

    Vermutlich "erste Mammut-Falle der Welt" entdeckt

    Die wissenschaftlich äußerst bedeutsamen Funde wurden in Tultepec im zentralen Bundesstaat Mexico in der Nähe eines Geländes gemacht, auf dem gerade ein neuer Flughafen für die rund 45 Kilometer entfernte Hauptstadt Mexiko-Stadt gebaut wird. An einigen der mehr als 14.000 Jahre alten Knochen fanden die Wissenschaftler Spuren, die darauf hindeuten, dass die Mammuts gejagt wurden. Daraus schlossen die Archäologen, dass sie "die erste Mammut-Falle der Welt" nachgewiesen haben.

    Experten gehen von fünf Mammutherden aus

    Die Experten nehmen an, dass in der Gegend früher mindestens fünf Mammutherden lebten. "Mammuts lebten hier tausende Jahre", erläuterte der Archäologe Luis Córdoba vor Journalisten. "Die Herden wuchsen, vermehrten sich, starben, wurden gejagt."

    Es ist nicht der erste Aufsehen erregende Mammut-Fund in Mexiko. In den 1970er Jahren stießen Bauarbeiter beim U-Bahn-Bau im Norden von Mexiko-Stadt auf ein Mammutskelett.