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Feuerwehr mit Löschschaum
© dpa / BR (Anna Hunger)
© dpa / BR (Anna Hunger)

Feuerwehr mit Löschschaum

PFC (Per- und polyfluorierte Chemikalien) sind eine Stoffgruppe mit mehreren tausend Stoffen. Die Chemikalien sind in vielen Produkten enthalten, die wasser- oder schmutzabweisend sind. Zum Beispiel in Regenjacken oder Pfannen.

Außerdem werden PFC in Löschschäumen der Feuerwehr verwendet. AFFF-Schäume heißen sie unter Fachleuten, wasserfilmbildende Schäume. Wenn beispielsweise flüssiger Treibstoff brennt, bilden sie darauf einen undurchlässigen Wasserfilm und erhöhen die Löschwirkung.

PFC nicht abbaubar

Das Problem ist: PFC sind nicht abbaubar und reichern sich in der Umwelt an. Sickern sie beispielsweise ins Grundwasser und wird dieses Wasser zum Gießen verwendet, können sie über diesen Weg auch in Obst und Gemüse und damit in Lebensmittel gelangen. Am Ende nimmt der Mensch sie auch in seinem Körper auf.

Einige PFC stehen im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Sie können Studien zufolge Leberkrebs fördern, die Pubertät verzögern oder die Fruchtbarkeit verringern. Der bekannteste PFC-Stoff heißt PFOS. Er ist seit 2006 in der EU verboten, PFOS-haltige Löschschäume durften noch bis 2011 verwendet werden.

Was sind eigentlich PFC?

Was sind eigentlich PFC?