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Vor der Skisaison: Wie sparen beim Fahren? | BR24

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Gerade bei Kindern: Es muss nicht immer nagelneu sein!

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Vor der Skisaison: Wie sparen beim Fahren?

Die Skisaison steht an. Auf Skibazars kann man sehen, dass die Wintersportbranche sich im Wandel befindet: Immer mehr Menschen kaufen Second Hand oder leihen sich Ski-Equipment. Auch Umweltfragen werden immer wichtiger.

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Gebrauchtes Ski-Equipment, das man zum Beispiel auf Skibazars an Schulen günstig kaufen kann, ist sehr begehrt. Oft schon wenige Minuten nach Eröffnung entscheidet sich, ob man noch gute Skier, Stöcke oder Skischuhe ergattern kann. Immer weniger Menschen kaufen ihre Wintersport-Ausrüstung - ob fürs Skifahren oder Langlaufen - komplett neu. Sie leihen sie lieber oder kaufen sie gebraucht. Denn eine neue Komplettausstattung ist teuer. Das lohnt sich nicht für alle.

Neue Skiausrüstung lohnt sich oft nicht

Wenn man kein begeisterter Skisportler ist und nur ab und an Wintersport betreibt, ist eine gebrauchte Ausrüstung oder das Leihen des Equipments oft die günstigere Variante. Das gilt vor allem für diejenigen, die nicht das Alpenvorland vor der Tür haben und nur einmal im Jahr in den Skiurlaub fahren.

Darauf sollten Sie beim Gebrauchtkauf achten

  • Die Sachen sollten nicht zu alt sein und auf keine Fall überbeansprucht sein.
  • Nicht im Internet kaufen: Nehmen Sie die Sachen zum Beispiel auf Skibazaren persönlich in Augenschein.
  • Gebrauchte Skier nach dem Kauf unbedingt überprüfen lassen! Kanten und Belag in Ordnung bringen und die Bindung einstellen lassen.

Lieber neu kaufen: Skihelm und -brille

Skihelme sollte man grundsätzlich neu kaufen, denn man weiß nie, ob der Vorgänger damit schon einen Sturz überstanden hat, und ob der Helm noch ausreichend schützt. Auch bei der Brille sollte man lieber in ein neues Modell investieren, denn auch hier ist nicht sicher, ob ihre Funktionsfähigkeit noch gegeben ist. Schlechte Sicht ist häufig die Ursache für gefährliche Stürze.

Bei Kindern lohnt sich Second Hand in jedem Fall

Bei Kindern lohnt sich der Gebrauchtkauf des Ski-Equipments besonders. Denn sie entwachsen in einer Saison häufig ihren Skischuhen und Skiern. Ganz abgesehen davon, dass das ins Geld geht, ist es wenig nachhaltig, fast neuwertige Skischuhe zu entsorgen. Second Hand ist da eine gute Möglichkeit zu sparen oder die eigenen Sachen anzubieten. Bei Kindern ist die Ausrüstung auch nicht lange in Gebrauch und entsprechend wenig abgenützt.

Kindersachen im Sportgeschäft tauschen

Einige Sportgeschäfte bieten auch eine Art Tauschsystem für Ski und Schuhe an: Für einen bestimmten Betrag bekommen die Kinder passende Ski, die sie innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens von einigen Jahren einige Male gegen eine andere Länge tauschen können. Zum Grundpreis kommt dann jedes Mal noch eine Tauschgebühr.

Das Geschäft der Skihersteller ist rückläufig

Der Trend, sich Ausrüstung zu leihen, macht es den Skiherstellern nicht leicht. Ihr Absatz ist meist rückläufig, mehrere Firmen wurden in den letzten Jahren verkauft. Dazu kommt, dass auch die warmen Winter den Skiherstellern Sorgen bereiten. Der Klimawandel lässt Gletscher schmelzen, es schneit immer weniger.

Das ökologische Gewissen

Das ökologische Gewissen spielt immer öfter eine Rolle bei der Entscheidung, nicht mehr auf die Piste zu gehen. Immer mehr Menschen machen sich Gedanken darüber, inwiefern Wintersport die Umwelt belastet - durch die Bebauung mit Skiliften, durch die Anlagen, die benötigt werden, um Kunstschnee zu produzieren, und der damit verbundene Energieverbrauch. Das Bewusstsein für Umweltthemen ist zwar schon bei vielen da. Die Umsetzung fällt aber noch nicht allen immer leicht. Denn beim Skifahren geht es den meisten vor allem um Spaß.

© picture-alliance/dpa

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