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Verkaufsstart für Wetterpatenschaften 2019 | BR24

© picture alliance / Swen Pförtner/dpa

Strahlender Sonnenschein über einem gelb blühenden Rapsfeld. Wetterpaten 2019 gesucht. Ab 12. September können Sie sich bewerben.

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    Verkaufsstart für Wetterpatenschaften 2019

    Ein Hoch- oder Tiefdruckgebiet mit dem eigenen Vornamen? Kein Problem. Seit 12. September kann sich jeder ein Hoch- oder Tiefdruckgebiet für 2019 kaufen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Wetterpate werden.

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    Wer auch mal seinen Namen in den Nachrichten hören will, kann sich seit 12. September als Wetterpate für Hoch- oder Tiefdruckgebiete im Jahr 2019 bewerben. Sie sollten sich aber beeilen, denn nur wer sich bis Freitag meldet, hat noch eine Chance, ein Hoch oder Tief mit dem eigenen Namen für das kommende Jahr zu ergattern.

    So werden Sie Wetterpate:

    Wer Wetterpate werden will, kann sich bei den sogenannten "Wetterpaten" der Freien Universität Berlin unter www.wetterpate.de für eine Patenschaft bewerben. Aber der Andrang ist groß.

    Nur wer sich bis Freitag meldet, hat noch eine Chance auf eine Wetterpatenschaft. Dann losen wir unter den Bewerbern aus. Dominik Dietzel von den "Wetterpaten" der Freien Universität Berlin

    Vorbei sind die Zeiten, in denen nicht so gängige Anfangsbuchstaben für Vornamen entweder auf Ebay versteigert werden mussten oder einfach Namen von Meteorologen erhielten, wie es noch vor ein paar Jahren der Fall war. "Das brauchen wir jetzt nicht mehr", verrät Dominik Dietzel von der Freien Universität Berlin. Die Aktion ist mittlerweile so beliebt, dass alle Buchstaben des Alphabets einen Paten finden.

    Das müssen Sie bei einer Patenschaft beachten

    • Erlaubt sind nur standesamtlich anerkannte Vornamen. Sie sollen – außer deutschen Umlauten – keine Sonderzeichen enthalten.
    • Doppelnamen, Nachnamen oder Firmennamen sind nicht zugelassen, es sei denn, sie kommen auch als Vornamen vor.
    • Das Geschlecht muss berücksichtigt sein. In geraden Jahren tragen Hochdruckgebiete männliche und Tiefdruckgebiete weibliche Namen. In ungeraden Jahren ist es genau umgekehrt. Für 2019 gilt also: ein weiblicher Vorname für ein Hochdruckgebiet, ein männlicher für ein Tiefdruckgebiet.

    So viel kostet eine Wetterpatenschaft

    Ein Hoch kostet den Paten 355,81 Euro, ein Tief ist billiger. Es ist schon für 236,81 Euro zu haben. Wer eine Verlinkung auf der Internetseite der "Wetterpaten" haben möchte, zahlt noch mal 23,80 Euro dazu. Mit dem Erlös wird die studentische Wetterbeobachtung an der Station Berlin-Dahlem finanziert.

    Wetterpatenschaften gibt es seit 1954

    Seit 1954 taufen die Berliner Meteorologen Hoch- und Tiefdruckgebiete. Privatpersonen können erst seit 2002 die Wetterlage nach ihren Wünschen benennen. Die Hochs und Tiefs werden immer alphabetisch benannt, wobei zum Jahresanfang immer mit "A" begonnen wird. Im Durchschnitt durchlaufen die Hochdruckgebiete zweimal im Jahr das Alphabet, die weniger beständigen Tiefdruckgebiete schaffen bis zu sechs Runden von A bis Z.