Zurück zur Startseite
Wissen
Zurück zur Startseite
Wissen

Münchner gewinnen erneut Hyperloop-Wettbewerb in USA | BR24

© dpa

USA: Münchner Studenten gewinnen erneut Hyperloop-Wettbewerb

Per Mail sharen
Teilen

    Münchner gewinnen erneut Hyperloop-Wettbewerb in USA

    Studenten der TU München haben erneut den von Elon Musk ausgeschriebenen Hyperloop-Wettbewerb gewonnen. Der Hyperloop soll einmal den Personen- und Gütertransport revolutionieren. Kapseln sollen in einer Röhre wie eine Art Rohrpost unterwegs sein.

    Per Mail sharen
    Teilen

    Mit ihrer rasenden Kapsel haben Studenten der Technischen Universität (TU) München wieder einen sogenannten Hyperloop-Wettbewerb gewonnen. Das windschnittige Fahrzeug namens Pod, das durch eine nahezu luftleere Röhre raste, erreichte am Sonntag (Ortszeit) in Los Angeles (USA) eine Geschwindigkeit von 463 Stundenkilometern, wie die Uni am Montag mitteilte. Damit blieb der Pod knapp unter dem im vergangenen Jahr ebenfalls von der TU aufgestellten Weltrekord von 467 Stundenkilometern.

    Hyperloop: Revolution im Personen- und Güterverkehr

    Der Hyperloop soll einmal den Personen- und Gütertransport revolutionieren und beispielsweise Verkehrschaos in Großstädten beseitigen. In einer Teilvakuum-Röhre sollen Kapseln (Pods) wie eine Art Rohrpost mit an die 1.000 Stundenkilometern - annähernd Schallgeschwindigkeit - unterwegs sein. Das Vorhaben steckt aber noch in den Kinderschuhen.

    Hyperloop-Wettbewerb ausgeschrieben von Elon Musk

    Um die Idee des Hyperloops bekannt zu machen, hatte Tech-Milliardär Elon Musk, Chef des E-Autobauers Tesla und der Raketenfirma SpaceX, 2015 einen Wettbewerb unter Universitäten weltweit ausgeschrieben. Daraufhin entwickelten die TU und weitere Unis entsprechende Kapseln.

    Nur vier europäische Teams bestanden Hyperloop-Sicherheitstests

    Bevor die TU-Studenten ihr Fahrzeug in der ein Kilometer langen Röhre in Los Angeles fahren lassen durften, musste das Team zahlreiche Sicherheitstests bestehen, wie ein TU-Sprecher sagte. Von 21 Teams bestanden nach Angaben des Sprechers nur vier europäische die Tests. Auf Platz zwei kam das Team Swissloop, ein Verein von Studierenden der ETH Zürich und weiterer Schweizer Hochschulen. Dritter wurde das Team EPFLoop der L'Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (Schweiz).