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Unser täglich Vollkornbrot | BR24

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Unser täglich Vollkornbrot

Schwermetalle in Vollkorn-Produkten, zuletzt Arsen im Vollkornreis - solche Meldungen verunsichern die Menschen immer wieder. Die Verbraucherzentrale Bayern gibt jedoch Entwarnung und empfiehlt weiterhin Vollkorn als gesundes Lebensmittel.

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Schwermetalle werden von Natur aus vom Getreide auf dem Acker aufgenommen und vor allem in den Schalen eingelagert. Weil beim Vollkornmehl das Korn voll ausgemahlen ist, also auch die Schalen mit hinein kommen, finden sich dort auch mehr Schwermetall-Rückstände. Doch Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern kann besorgte Verbraucher beruhigen.

"Die beim Vollkornreis gemessenen Arsen-Rückstände sind alle unter dem Grenzwert. Ich kenne auch kein anerkanntes Ernährungsinstitut, das vor Vollkorn warnt." Daniela Krehl, Verbraucherzentrale Bayern

Ballaststoffe sind kein Ballast

Immer noch essen die Deutschen zu wenig Ballaststoffe, und genau die finden sich in Vollkorn-Produkten. Der Körper kann Ballaststoffe zwar nicht verdauen, sie sind aber Nahrung für die im Darm angesiedelten nützlichen Bakterien. Daneben ist Vollkorn reich an B-Vitaminen und Mineralstoffen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt täglich z.B. eine Scheibe Vollkornbrot und eine Vollkorn-Beilage, wie Nudeln oder Reis, zu essen - damit deckt man seinen Tagesbedarf.

Bei Mehrkorn-Produkten genau hinschauen

Wer seine Ernährung stärker auf Vollkorn umstellen will, der darf sich nicht wundern, dass der Körper verstärkt Gase bildet - unangenehm, aber ungefährlich. Nach zwei Wochen hat sich die Verdauung meist daran gewöhnt. Wer viel Vollkorn ist, sollte jedoch auch genug trinken, denn Vollkorn-Produkte entziehen dem Körper Wasser. Wer mit Vollkornmehl backt, muss deshalb auch mehr Flüssigkeit in den Teig geben. Und Vorsicht bei Mehrkorn-Produkten: Der Begriff ist nicht geschützt, welches Mehl tatsächlich im Brot ist, weiß man deshalb nicht immer. Oft werden Mehrkorn-Brote auch dunkel gefärbt, um gesünder auszusehen.