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Tropische Nächte: So schlafen Sie trotz Hitze gut | BR24

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Schlaflose Nächte: Wenn die Hitze den Schlaf raubt

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Tropische Nächte: So schlafen Sie trotz Hitze gut

Zerwühlte Kissen, durchwachte Nächte: Hitze ist nicht für jeden ein Vergnügen. Viele Hitzeempfindliche fühlen sich tagsüber schlapp und müde, kriegen nachts aber kein Auge zu. Einige Tipps helfen, auch in tropischen Nächten Schlaf zu finden.

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Um einzuschlafen, muss der Körper seine Kerntemperatur senken. Normalerweise sorgt unsere biologische Uhr dafür, dass unser Körper nachts um gut ein Grad abkühlt, indem er Wärme über die Haut nach außen abgibt. Das funktioniert aber nicht, sobald die Außentemperatur zu hoch ist. Die Folge: Wir leiden unter Schlafstörungen, können nicht einschlafen, wälzen uns hin und her. Und sind wir dann endlich eingenickt, wachen wir viel zu früh wieder auf, gerädert von einem nur oberflächlichen Schlaf. Tipps für eine bessere Nachtruhe:

Tagsüber abdunkeln

Frischluft ist gut. Das stimmt zwar grundsätzlich, doch hat es wenig Zweck, tagsüber die Fenster aufzureißen, wenn die Sonne dadurch das Zimmer zu einem Glutofen werden lässt. Machen Sie tagsüber lieber die Schotten dicht und dunkeln sie das Zimmer ab. Durchlüften sollten Sie erst, wenn es draußen abgekühlt ist - idealerweise in den frühen Morgenstunden vor Sonnenaufgang, ersatzweise am Abend.

Nasse Laken am Fenster

Ein nasses Laken vor dem Fenster verbessert das Raumklima. Außerdem hält es Insekten und Mücken ab.

Frischluft ohne Zugluft

Wenn es Ihnen angenehm ist, lassen Sie das Fenster über Nacht auf, oder stellen Sie einen (leisen!) Ventilator auf. Achten Sie aber darauf, dass Sie Zugluft vermeiden, sonst können Sie sich eine unangenehme Sommererkältung oder Verspannungen einhandeln.

Helligkeit am frühen Morgen

Wenn Sie sehr lichtempfindlich sind, dunkeln Sie ihr Zimmer über Nacht ab, damit Sie nicht schon frühmorgens von den ersten Lichtstrahlen aus den Schlaf gerissen werden.

Nackt schlafen - aber zugedeckt

Vorsicht auch, wenn Sie gerne nackt schlafen. Bei der Hitze ist das zwar verlockend, aber die Gefahr, sich zu erkälten, steigt, erst recht bei Zugluft. Sie sollten sich zumindest mit einem dünnen Baumwolllaken abdecken. Synthetikfasern sind tabu.

Lauwarm duschen

Vor dem Zubettgehen können Sie noch eine kühlende Dusche nehmen - aber nicht zu kalt. Das kühlt zwar den Körper, kurbelt aber auch den Kreislauf an und bringt ihn vermehrt zum Schwitzen. Eine lauwarme Dusche hingegen wirkt entspannend.

Wadenwickel und Wasser

Abkühlung verschaffen auch feuchte Wadenwickel oder ein Eimer Wasser neben dem Bett. Wenn es zu arg wird, kann man darin seine Armgelenke oder Füße abkühlen.

Kein Alkohol

Alkohol als Schlummertrunk? Das funktioniert schon nicht, wenn es nicht so heiß ist. Man schläft zwar schneller ein, der Schlaf ist aber weniger tief und damit nicht erholsam. Oft wacht man in Folge des Alkoholkonsums frühmorgens auf und kann dann nicht mehr einschlafen.

Das richtige Abendessen

Essen Sie abends nicht zu gehaltvoll. Das belastet nicht nur an heißen Tagen. Kohlenhydrate machen angenehm müde, da durch sie das Glückshormonin Serotonin stimuliert wird. Auch grüne Blattsalate enthalten Stoffe, die beruhigend auf das Nervensystem wirken. Kopfsalat zum Beispiel enthält schlaffördernde Pflanzenstoffe, von denen die meisten im Strunk stecken.

Der Schlaf aus der Kühltruhe

Zum Schluss ein ausgefallener Trick aus dem sonnigen Süden: Deponieren Sie Decken, Laken und Kissen bis zum Schlafengehen in der Kühltruhe. Das ist herrlich erfrischend.

© Bayerischer Rundfunk

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