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"Test": Gemüsechips keine gesündere Alternative | BR24

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Wir lieben Chips und greifen demnach gerne und (zu) oft zu den krossen Kartoffelteilchen. Aber da tut sich grade was im Regal: Chips aus Gemüse sind der Trend. Was die können und wie gesund sie sind, klären wir.

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"Test": Gemüsechips keine gesündere Alternative

Die Stiftung Warentest entlarvt den trendigen Knabber-Spass Gemüsechips als ungesunde Alternative zu den "sündigen Brüdern" aus Kartoffeln. Die Produkte enthalten zu viel Salz, Zucker und Fett. Die Snacks sind wahre Kalorienbomben.

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Gemüsechips aus Roter Bete, Pastinake, Karotten oder Süßkartoffel enthalten drüber hinaus auch bedenkliche Mengen an kritischen Stoffen, wie die Verbraucherexperten bei einem Test von 15 Gemüsechips-Mischungen befanden. Bei den Dickmachern erhielten lediglich drei Produkte gute Noten und nur wenige Produkte konnten auch geschmacklich überzeugen. Bilanz der Tester: Das Gros der Produkte ist mittel­mäßig, schmeckt und riecht fettig, ist brandig im Geschmack oder hat teils eine pappige Konsistenz.

Bedenkliche Inhaltsstoffe gefunden

Vier Produkte erhielten wegen kritischer Inhaltsstoffe zudem nur die Note "mangelhaft". Die Tester fanden in drei Fällen bedenkliche Mengen Acrylamid. In Tierversuchen wirkte Acrylamid krebserregend und erbgutschädigend. Mit mangelhaft bewerteten die Tester auch in einem Fall Rote-Bete-Chips, die stark mit Nitrat belastet waren. Nitrat kann im Körper zu Nitrit und dann unter anderem zu Nitrosaminen reagieren. Viele dieser Verbindungen wirkten im Tierversuch krebserregend.