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Studie: Menschen waschen sich häufiger die Hände | BR24

© picture alliance/Patrick Pleul/dpa

Seit Corona waschen sich viele Menschen auch ohne Anlass häufiger die Hände, sagt eine Studie von der Uni Regensburg.

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    Studie: Menschen waschen sich häufiger die Hände

    Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass sich die Menschen bewusster mit dem Thema Hygiene befassen, sagt die Regensburger Psychologin Stefanie Biehl. Am heutigen 15. Oktober ist Welttag des Händewaschens.

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    Seit Beginn der Corona Pandemie waschen sich die meisten Menschen häufiger die Hände. Das ist das Ergebnis einer begrenzten Studie der Psychologin Stefanie Biehl und ihres Teams von der Universität Regensburg. Fast 70 Prozent der befragten Personen gaben dabei an, häufiger ihre Hände "einfach so" zu waschen, als vor der Pandemie. Die stärkste Veränderung findet sich bei Menschen ab 50 Jahren. Insgesamt hat Biehl 280 Menschen befragt.

    Angst vor Ansteckung als Motivation

    Die Ergebnisse der Studie seien nicht repräsentativ, zeigten jedoch, dass sich ein deutlich stärkeres Bewusstsein für die Übertragung von Krankheitserregern über die Hände entwickelt habe, sagte Biehl in einem BR-Interview anlässlich des Welttags des Händewaschens am 15. Oktober.

    "Wir haben Zusammenhänge gefunden, dass Leute, die mehr Angst haben, sich auch häufiger die Hände waschen", sagt die Psychologin. Die Menschen würden häufiger ans Händewaschen erinnert, hätten aber auch mehr Sorge, sich anzustecken.

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