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Symbolbild Sonnenschutz
© BR/Johanna Schlüter
© BR/Johanna Schlüter

Symbolbild Sonnenschutz

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat vor Sonnenbrand-Gefahren schon im Frühjahr gewarnt. Schon zu dieser Jahreszeit könne die ultraviolette Strahlung der Sonne so stark sein, dass sie gesundheitsschädlich wirke, teilte die Behörde am Donnerstag in Salzgitter mit.

Mit jedem Sonnenbrand steigt das Risiko an Hautkrebs zu erkranken

Vor allem an Haut und Augen könne UV-Strahlung gesundheitliche Schäden verursachen - im schlimmsten Fall Hautkrebs. "Der Mensch hat kein Frühwarnsystem für UV-Strahlung", sagte die Präsidentin des Bundesamtes, Inge Paulini: "Die Haut rötet sich erst, wenn die Haut schon geschädigt ist." Und mit jedem Sonnenbrand steige das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Hautkrebs sei weltweit eine der Krebserkrankungen mit den stärksten Zuwachsraten, erläuterte Paulini. In Deutschland erkranke daran etwa jeder siebte Mann und jede neunte Frau bis zum Alter von 75 Jahren.

Neuer UV-Newsletter warnt vor Sonnenbrandgefahr

Allein in Deutschland verdoppelten sich die Hautkrebs-Neuerkrankungen alle zehn bis 15 Jahre. Dabei gebe es einfache Möglichkeiten, sich zu schützen. Vorhersagen über die Sonnenbrandgefahr liefere der UV-Newsletter, den das Bundesamt ab sofort immer montags, mittwochs und freitags per E-Mail verschicke.