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So war die partielle Mondfinsternis | BR24

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Die Mondfinsternis in der vergangenen Nacht war im Süden Deutschlands am klarsten zu sehen. ab 2020 fliegen Europäer und Amerikaner, ESA und NASA, gemeinsam zum Mond.

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So war die partielle Mondfinsternis

In der vergangenen Nacht konnten die Menschen in Bayern eine teilweise Mondfinsternis beobachten. Die Bedingungen dafür waren gut, weil der Himmel weitgehend klar blieb.

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Die partielle Mondfinsternis war in der vergangenen Nacht in Bayern recht gut zu beobachten. Bei meist klarem Himmel war der Blick frei auf den Mond.

Für etwa drei Stunden lagen Teile des Erdtrabanten im Kernschatten der Erde. Der Mond schimmerte dadurch in orangefarbenen bis rostroten Tönen. Fast zwei Drittel des Mondes lagen dabei im Schatten.

Die Erde wirft einen Schatten

Eine Mondfinsternis kann es nur bei Vollmond geben. Die von der Sonne angestrahlte Erde wirft wie ein Sonnenschirm einen Schatten in den Weltraum. Wenn der Mond dann durch diesen Schatten läuft, sieht man eine Mondfinsternis. Steht der Trabant im vollen Umfang in diesem Schatten, spricht man von einer totalen Finsternis. In der vergangenen Nacht war dies nicht der Fall, deshalb spricht man auch nur von einer partiellen Mondfinsternis.

Der Mond ist im Mittel rund 380 000 Kilometer von der Erde entfernt. Sein Durchmesser beträgt etwa 3470 Kilometer - gut ein Viertel der Erde.

© dpa/Sina Schuldt

München: Fast zwei Drittel des Mondes lagen während der partiellen Mondfinsternis im Schatten.

© dpa/Karl-Josef Hildenbrand

In Würzburg zaubert der teilweise verdeckte Mond auf dem Kiliani-Volksfest eine besondere Stimmung.

© dpa/Britta Pedersen

In Berlin steht der Mond während der partiellen Mondfinsternis hoch oben hinter der Quadriga des Brandenburger Tors.

© dpa/Felix Kästle

Eindrucksvolle Motive liefert der teilweise verdeckte Mond hinter Kirchtürmen wie hier über der Basilika in Weingarten (Baden-Württemberg).

© dpa/Robert Michael

Dresden: Der Mond ist während einer partiellen Mondfinsternis hinter einer der Mattielli-Statuen auf der Katholischen Hofkirche zu sehen.

© dpa/Frank Rumpenhorst

Der Mond in Frankfurt/Main hinter dem "Brückenhahn" auf der Alten Brücke über den Main.

© dpa/Danny Lawson

Auch in Todmorden in der englischen Grafschaft West Yorkshire bietet der Mond hinter dem Denkmal Stoodley Pike ein eindrucksvolles Motiv.

© dpa/Ben Birchall

Viele Menschen blieben lange wach, um sich die partielle Mondfinsternis anzusehen, wie dieses Paar in Sidmouth, Großbritannien.

© dpa/Marcel Kusch

In Süddeutschland bot der Himmel einen guten Blick auf den Mond. Die Menschen im Norden brauchten etwas mehr Glück wie in Recklinghausen (NRW).

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Am Nachthimmel über Bayern war gestern eine partielle Mondfinsternis zu bestaunen. Eine halbe Stunde vor Mitternacht lagen fast zwei Drittel des Mondes im Schatten der Erde.