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22 Kilo Plastik im Magen: Schwangerer Pottwal tot vor Sardinien | BR24

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Der tote Wal war schwanger

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22 Kilo Plastik im Magen: Schwangerer Pottwal tot vor Sardinien

Und schon wieder ist ein toter Wal gefunden worden, der in seinem Magen 22 Kilo Plastik hatte. Der Pottwal, der dazu auch noch schwanger war, wurde an der Küste Sardiniens entdeckt. Der Fötus war bereits verwest.

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Ein Walfisch mit 22 Kilogramm Plastik im Magen ist tot vor der Küste der italienischen Urlaubsinsel Sardinien entdeckt worden. In dem Pottwal seien unter anderem Einkaufstaschen, Schnüre, Einwegteller, eine Waschmittelverpackung und Schläuche von Elektroinstallationen gefunden worden, teilte die Umweltschutzorganisation WWF mit.

Fötus im Bauch bereits verwest

Das acht Meter lange Weibchen sei schwanger gewesen. Der Fötus sei zwei Meter groß gewesen und bereits im Inneren der Mutter verwest. Die genaue Todesursache des Wals muss noch untersucht werden. Er war bei dem Urlaubsort Porto Cervo an der Costa Smeralda entdeckt worden.

Plastik richtet in der Tierwelt den größten Schaden an

"Plastik ist einer der schlimmsten Feinde der Arten im Meer", erklärte der WWF in einer Mitteilung. Mehr als 90 Prozent der Schäden an der Tierwelt seien auf Plastik zurückzuführen. Schildkröten, Fische oder Wale verschluckten es oft oder verheddern sich darin. Europa sei nach China der größte Plastikproduzent.

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22 Kilo Plastik hatte das schwangere Weibchen im Bauch

Toter Wal an der Küste der Philippinen

Mitte März wurde bereits ein junger Wal an der Küste der Philippinen mit rund 40 Kilogramm Plastikmüll im Magen entdeckt. Der Cuvier-Schnabelwal habe unter anderem 16 Reissäcke aus Kunststoff, vier Säcke aus dem Bananenanbau und etliche Einkaufstüten verschluckt, berichteten Meeresbiologen in Davao über den Fund vom Samstag. Nach der Untersuchung geht man davon aus, dass der Wal regelrecht verhungert ist.

Ende vergangenen Jahres war an der Küste Indonesiens ein toter Pottwal mit knapp sechs Kilogramm Plastik im Magen angespült worden - darunter 115 Becher, 25 Tüten und mehr als 1.000 weitere Plastikteile.

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