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© dpa-Bildfunk/Alexander Gerst
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Alexander Gerst

Das vom deutschen Astronauten Alexander Gerst gemachte Foto zeigt den Sonnenaufgang - aufgenommen an Bord der Internationalen Raumstation (ISS).

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    Rückblick 2018: Weltraummissionen in Bildern

    Was hat sich in den unendlichen Weiten des Weltraums in diesem Jahr ereignet? Wir haben für Sie die Raumfahrt-Themen herausgesucht, die 2018 die Astronomie-Fans bewegt haben. Gehen Sie mit uns auf die Reise zu den wichtigsten Missionen im Weltall.

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    Von
    • Georgia Tscharke

    Alexander Gerst startet ins All und kehrt wieder zurück

    © dpa-Bildfunk/Bill Ingalls
    Bildrechte: dpa-Bildfunk/Bill Ingalls

    Astronaut Alexander Gerst, als er am 20. Dezember 2018 nach über einem halben Jahr auf der ISS wieder auf der Erde landet.

    Am 20. Dezember ist Alexander Gerst nach fast 200 Tagen im All von der Internationalen Raumstation ISS zurückgekehrt. Gersts Mission war das bestimmende Weltraumthema dieses Jahres. Er startete seinen Flug am 8. Juni 2018 und blieb mehr als ein halbes Jahr an Bord der Internationalen Raumstation. In der zweiten Hälfte hatte er das Kommando auf der ISS, als erster deutscher und zweiter europäischer Astronaut. Gleich nach seiner erfolgreichen Landung wurde darüber spekuliert, ob @Astro_Alex unser nächster Mann auf dem Mond sein könnte.

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    50 Jahre Deutsches Raumfahrtkontrollzentrum Oberpfaffenhofen

    © DLR /cc-by-3.0
    Bildrechte: DLR /cc-by-3.0

    Kontrollraum 1: Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum GSOC Oberpfaffenhofen

    Galileo, GOCE, Columbus, GRACE oder Sentinel: Am 1. März 2018 feiert das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum GSOC (German Space Operations Center) in Oberpfaffenhofen sein 50-jähriges Bestehen. Die Einrichtung des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR) kontrolliert wichtige Missionen im All.

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    Bayerisches Raumfahrtprogramm Bavaria One

    © Markus Söder/Twitter
    Bildrechte: Markus Söder/Twitter

    Markus Söder vor dem Logo Bavaria One

    Amerika hat die NASA in Houston, Russlands Raumfahrt das "Sternenstädtchen" nordöstlich von Moskau. Und Bayern? Hat demnächst Ottobrunn. Der Ort südlich von München soll, wenn es nach dem Willen des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder geht, in der Luft- und Raumfahrtbranche richtig prominent werden. "Bavaria One" heißt das bayerische Raumfahrtprogramm, das er in seiner Regierungserklärung im Mai 2018 ankündigt.

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    Totale Mondfinsternis am 27. Juli 2018

    © Markus Dähne
    Bildrechte: Markus Dähne

    Kupferroter Mond bei der totalen Mondfinsternis über Bayern

    Am 27. Juli 2018 war in Deutschland eine totale Mondfinsternis zu sehen - noch dazu die längste des Jahrhunderts. In Bayern war es eine perfekte MoFi - bei Mondaufgang an einem lauen Sommerabend vor den großen Ferien. Ein Blutmond stand über dem rot leuchtenden Mars am Sternenhimmel.

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    Raumsonde Dawn - Abenddämmerung für die Morgenröte

    © NASA
    Bildrechte: NASA

    Illustration Raumsonde Dawn

    Nach rund elf Jahren im All und fast sieben Milliarden Kilometern Reise ist der Raumsonde Dawn Ende Oktober 2018 der Treibstoff ausgegangen. Ihre Mission, um den Zwergplaneten Ceres zu kreisen, ist damit planmäßig zu Ende gegangen und hat den Forschern viele Daten und Bilder zum Auswerten hinterlassen.

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    Raumsonde BepiColombo auf dem Weg zum Merkur

    © ESA/ATG medialab
    Bildrechte: ESA/ATG medialab

    Start von Bepicolombo (künstlerische Darstellung)

    Die europäisch-japanische Raumsonde BepiColombo ist seit 20. Oktober 2018 unterwegs zum Merkur. In sieben Jahren soll sie den Orbit um den innersten Planeten des Sonnensystems erreichen und dort zwei Forschungssatelliten aussetzen.

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    Mars-Mission InSight

    © NASA/JPL-Caltech
    Bildrechte: NASA/JPL-Caltech

    Erstes "Selfie" von Mars-Sonde Insight

    Am 26. November 2018 landet der NASA-Lander InSight auf dem Mars. Von dort hat er ein erstes Selfie geschickt: Mit der Kamera an seinem Roboterarm hat sich InSight selbst fotografiert. Nun soll Insight das Innere des Roten Planeten untersuchen. Dazu bohrt er sich mit einer Wärmeflusssonde, die von den Wissenschaftlern liebevoll Maulwurf genannt wird, in die Tiefe. Zwei Jahre soll die InSight-Mission dauern.

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    China schickt Chang'e 4 zum Mond

    © picture alliance / Photoshot
    Bildrechte: picture alliance / Photoshot

    Animation Rover der chinesischen Mondmission Chang'e 4

    China schickt am 8. Dezember Chang'e 4 ins All. Die Sonde soll als erstes Raumfahrzeug auf der anderen, der "dunklen" Seite des Mondes landen. Die größte technische Herausforderung der Mission ist die Kommunikation zwischen Chang'e 4 und dem Kontrollzentrum auf der Erde, denn Sonde und Rover befinden sich auf der Rückseite des Mondes in dessen Funkschatten.

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    Virgin Galactic gelingt erster bemannter privater Weltraumflug

    © picture alliance/ZUMA Press
    Bildrechte: picture alliance/ZUMA Press

    Am 13. Dezember 2018 fliegt das SpaceShipTwo namens VSS Unity in eine Höhe von rund 82 Kilometern.

    Der britische Milliardär Richard Branson hat mit seiner Firma Virgin Galactic die Konkurrenz abgehängt: Zwei Piloten haben mit der Raumfähre SpaceShipTwo am 13. Dezember 2018 den Weltraum erreicht. Das ist noch keinem privaten Raumfahrtunternehmen zuvor gelungen. Branson will Privatpersonen Ausflüge in den Weltraum ermöglichen. Er liefert sich dabei ein Wettrennen mit den beiden anderen privaten Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos und SpaceX von PayPal- und Tesla-Gründer Elon Musk.

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    'Oumuamua, Besucher aus den Tiefen des Alls

    © ESO/M. Kornmesser
    Bildrechte: ESO/M. Kornmesser

    Der interstellare Asteroid 'Oumuamua (1I-2017 U1) wurde im Oktober 2017 von Hochleistungs-Teleskopen entdeckt. (Künstlerische Darstellung)

    'Ouamuamua war der erste Besucher von außerhalb unseres Sonnensystems, den Astronomen bereits im Oktober 2017 beobachtet hatten. Im Jahr 2018 rätseln sie, wo der "Bote aus der fernen Vergangenheit, der uns zu erreichen sucht" herkam. Einige Wissenschaftler zogen die Möglichkeit in Betracht, 'Oumuamua könnte das Sonnensegel eines Raumschiffs von Außerirdischen sein. Das erregte jedoch den Widerspruch von anderen Forschern. Endgültige Gewissheit über Gestalt und Herkunft von 'Oumuamua werden die Forscher wohl nicht gewinnen.