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Regensburger Forscher jagen Krankenhauskeime | BR24

© BioPark Regensburg GmbH / snapshot film

Keimbestimmung im Labor im Regensburger Biopark

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    Regensburger Forscher jagen Krankenhauskeime

    Wie können gefährliche Krankenhauskeime schneller erkannt und wirkungsvoll an ihrer Verbreitung gehindert werden: Mit diesen Fragen beschäftigen sich Forscher der Uniklinik Regensburg. Die Wissenschaftler wollen einen Keim-Detektor entwickeln.

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    Forscher der Uniklinik Regensburg arbeiten an neuen Methoden zur Bekämpfung gefährlicher Krankenhauskeime. Die Forscher untersuchen konkret, welche Krankheitserreger sich auf Oberflächen in Patientenzimmern und im Krankenhaus weiterverbreiten und ob das durch eine spezielle Beschichtung verhindert werden kann. Gemeinsam mit dem städtischen Gründungszentrum für Biotechunternehmen, dem Regensburger Biopark, stehen jetzt die nächsten Tests im Uniklinikum an.

    Tests auf Intensivstationen

    Dazu sollen testweise die Oberflächen in zwei Intensivstationen im Uniklinikum mit einem in Regensburg neu entwickelten Schutzprodukt beschichtet werden. Dafür arbeiten die Wissenschaftler mit zwei Firmen aus dem Regensburger Biopark zusammen.

    Keime minutenschnell erkennen

    Außerdem wollen die Wissenschaftler einen neuartigen Keim-Detektor entwickeln, der innerhalb weniger Minuten direkt vor Ort messen kann, ob die Bakterien auf der Fläche wirklich abgetötet worden sind. Bislang dauert eine solche Messung zur Keimbestimmung in einem Labor bis zu 48 Stunden.

    Erste Tests zufriedenstellend

    Mit den ersten klinischen Tests in der Notaufnahme der Uniklinik ist Prof. Wulf Schneider, der Leiter der Abteilung für Krankenhaushygiene an der Uniklinik zufrieden. Die Keime auf den behandelten Flächen hätten sich drastisch reduziert.

    Für ihr Projekt mit dem Namen "Pacman" erhalten die Wissenschaftler von der Bayerischen Forschungsstifung 1,5 Millionen Euro. Damit ist die Forschung ist für die nächsten drei Jahre finanziert.

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