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"Schüler experimentieren": auch ostbayerische Schüler gewinnen | BR24

© picture alliance/Armin Weigel/dpa

Schüler von der Grundschule Effeltrich (Lkr. Forchheim) präsentieren ihr Projekt einer Eisenbahnüberwachung.

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    "Schüler experimentieren": auch ostbayerische Schüler gewinnen

    Kultusminister Michael Piazolo (FW) hat in Dingolfing die Landessieger im Wettbewerb "Schüler experimentieren" ausgezeichnet. Auch aus Burglengenfeld (Lkr. Schwandorf) und Deggendorf wurde Forschernachwuchs geehrt.

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    Die besten Arbeiten des Landeswettbewerbs "Schüler experimentieren" wurden am Freitag im Dynamikzentrum des BMW-Werks in Dingolfing von Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) ausgezeichnet. Das teilte das Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit. Eine Jury bewertete die Arbeiten in den sieben Fachgebieten: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

    Auch Landessieger aus Ostbayern wurden geehrt: Im Bereich Chemie gewann Viktoria Köppl vom Johann-Michael-Fischer Gymnasium Burglengenfeld im Landkreis Schwandorf. Timm Wesselath vom Comenius-Gymnasium in Deggendorf konnte die Jury im Bereich Technik überzeugen. Piazolo lobte alle Preisträger persönlich für ihr Engagement.

    "Ihr könnt wirklich stolz auf eure Leistungen sein: In euren Projekten steckt enormes naturwissenschaftliches Wissen, aber genauso viel Herzblut und Kreativität." Michael Piazolo, bayerischer Kultusminister

    Souveräner Forschernachwuchs durch MINT-Förderung

    Über die einfallsreichen Ideen und Ergebnisse der einzelnen Arbeiten konnte sich das Publikum der Preisverleihung im Rahmen eines Rundgangs informieren. An unterschiedlichen Ständen stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse vor. Auch bei der Preisverleihung ging es interaktiv zu - die Ehrengäste, darunter auch der Kultusminister, wurden interviewt und selbst in Experimente eingebunden. Dass sich der Forschernachwuchs so souverän beim Tüfteln und Experimentieren zeigt, sieht Piazolo als Ergebnis einer intensiven MINT-Förderung an den bayerischen Schulen:

    "Unsere jungen Talente werden in Bayern im MINT-Bereich gezielt gefördert. Ein besonderer Dank gilt den engagierten Lehrkräften, die ihren Schülerinnen und Schülern stets kompetent zur Seite stehen und mit großem Einsatz ihre Forschungsarbeiten betreuen." Michael Piazolo, bayerischer Kultusminister

    Von der Fußorthese bis zur Künstlichen Intelligenz

    Der Festakt bildete laut Staatsministerium den Abschluss des zweitägigen Landeswettbewerbs "Schüler experimentieren", der Juniorensparte des Wettbewerbs "Jugend forscht". Hier misst sich der Forschernachwuchs von zehn bis 14 Jahren auf Regional- und Landesebene.

    In der aktuellen Wettbewerbsrunde waren zunächst 1.158 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Regionalebene angemeldet. 89 von ihnen erreichten dabei das Landesfinale des Wettbewerbs. Die eingereichten 52 Einzel- und Gruppenarbeiten spiegeln die Vielfalt der naturwissenschaftlichen Forschungsfelder wider - von der Fußorthese mit Belastungserkennung über Nürnbergs Moosflora und Bienenschädlinge bis hin zur Entwicklung einer Künstlichen Intelligenz für das Spiel "Schiffe versenken".