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Muschelbestände in der Naab erholen sich wieder | BR24

© picture-alliance/ZB/Patrick Pleul

Die Grobgerippte Körbchenmuschel ist in der Oberpfalz nicht heimisch. Im Unterlauf der Naab findet sie keine idealen Lebensbedingungen vor.

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    Muschelbestände in der Naab erholen sich wieder

    Anfang Juli sind in der Oberpfälzer Naab massenhaft Muscheln verendet. Jetzt ist die Ursache ermittelt worden: Nicht Schadstoffe, sondern Umwelteinflüsse waren für das Muschelsterben verantwortlich.

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    Die Ursache für das Muschelsterben in der Naab im vergangenen Monat ist offenbar nicht durch Schadstoffe verursacht worden. Vielmehr waren Umweltfaktoren für das massenhafte Absterben der sogenannten "Grobgerippten Körbchenmuschel" verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt das Wasserwirtschaftsamt Regensburg nach entsprechenden Untersuchungen. Mittlerweile sei das Muschelsterben weitgehend gestoppt, teilt die Behörde mit.

    Zu wenig Sauerstoff im Wasser

    Anfang Juli waren bei Etterzhausen im Landkreis Regensburg in großer Zahl Muscheln verendet. Sie seien schlecht ernährt gewesen und hätten in dem durch die Sommerhitze erwärmten Wasser zu wenig Sauerstoff bekommen, heißt es jetzt zu den Ursachen. Generell finde die nicht heimische Muschelart der "Grobgerippten Körbchenmuschel" im Unterlauf der Naab keine idealen Lebensbedingungen vor, sagen die Experten des Wasserwirtschaftsamtes. Für die Zukunft könne deswegen nicht ausgeschlossen werden, dass es wieder zu einem Muschelsterben kommt.