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Das Geheimnis der Wolken und des Regens | BR24

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Wolken über dem Wettersteingebirge

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Das Geheimnis der Wolken und des Regens

Wie entstehen Wolken und Regen? In der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze wollen Forscher des Max-Planck-Instituts mehr darüber herausfinden.

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Wie genau entsteht Regen in Wolken? So leicht wie es klingt, kann diese Frage nicht beantwortet werden. Grundsätzlich braucht es zwei Zutaten, damit eine Wolke entstehen kann: kleine Feinstaubpartikel und Wasser. Warme Luft kann mehr Wasser speichern als kalte und ist zudem auch leichter. Treffen in der Natur warme, feuchte Luftmassen auf kalte Luft, steigt die warme Luft auf und kühlt ab. Dann kann sie nicht mehr so viel Wasser speichern.

Wassertröpfchen bilden sich

Sind jetzt winzige Feinstaubpartikel wie Salz, Sand, aber auch Ruf in der Luft vorhanden, kann das Wasser daran kondensieren. Es bilden sich erste kleine Wassertröpfchen. Doch obwohl Wassertröpfchen schwerer sind als Luft, muss es aber nicht gleich auch regnen.

Verwirbelung von Wassertröpfchen

Rein theoretisch dauert es rund zehn Stunden von der Formung einer Wolke bis hin zum Regen. Doch oft schon schüttet es nach bereits einer halben Stunde. Für die Wissenschaftler ein Rätsel, das nun gelöst werden soll. Allein die Wassermenge in den Wolken ist bei der Entstehung von Regen nicht entscheidend. Bei Nebel ist zum Beispiel sehr viel Wasser in der Luft. Trotzdem regnet es nicht.

Bewegung der Wassertröpfchen wichtig

Offenbar spielt die Bewegung der Wassertröpfchen eine entscheidende Rolle - erst wenn sie in der Wolke verwirbelt werden und zusammenstoßen, bilden sie größere Tropfen, die schwer genug sind, um herunterzufallen. Wie das genau passiert und vor allem, wie häufig solche Tropfen-Kollisionen stattfinden, ist Gegenstand der aktuellen Forschung.

Einzigartige Messgeräte

Mit Hilfe eines Lasers können die Wassertröpfchen sichtbar gemacht und ihr Wachstum und ihre Bewegung untersucht werden. Dank solcher einzigartigen Messgeräte erhoffen sich die Forscher auf der Zugspitze, bestimmte Phänomene wie etwa Starkregen in Zukunft besser vorhersagen zu können.