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Artenschutz: Auf Spurensuche im Bayerischen Wald | BR24

© Bayern2

Der Gartenschläfer ist der kleine Verwandte des Siebenschläfers. In Deutschland ist er vom Aussterben bedroht. Das Projekt "Spurensuche Gartenschläfer" soll helfen, den Fortbestand der Tierart zu sichern - auch im Bayerischen Wald.

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Artenschutz: Auf Spurensuche im Bayerischen Wald

Der Gartenschläfer ist der kleine Verwandte des Siebenschläfers. In Deutschland ist er vom Aussterben bedroht. Das Projekt "Spurensuche Gartenschläfer" soll helfen, den Fortbestand der Tierart zu sichern - auch im Bayerischen Wald.

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Mit dem auf sechs Jahre angelegten Großprojekt "Spurensuche Gartenschläfer" will der Bund Naturschutz den Rückgang der vom Aussterben bedrohten Tierart stoppen. In sechs Bundesländern läuft seit vergangenem Herbst die "Spurensuche", auch im Bayerischen Wald. Dort wurde das Projekt Ende April gestartet. Die freiwilligen Helfer sammeln Daten und Spuren vom nachtaktiven Gartenschläfer. Das können beispielsweise Nester oder Haare in Vogelbrutkästen sein.

Lebensraum in den Mittelgebirgen

Der zu den Nagetieren zählende nachtaktive Gartenschläfer ist eine Schlafmaus beziehungsweise ein Bilch und lebt ausschließlich in Europa. Er lebt bevorzugt in höheren Mittelgebirgslagen wie dem Bayerischen Wald.

Das Ziel: Artenrückgang stoppen

Aus den bei der Spurensuche gesammelten Daten erhoffen sich die Experten des Bund Naturschutz und die beteiligten Wissenschaftler Rückschlüsse auf den Rückgang des Gartenschläfers. Aus den Ergebnissen sollen dann Schutzmaßnahmen entwickelt und vor Ort umgesetzt werden.

© BR/Renate Rossberger

Naturparkrangerin Lea Stier bereitet sogenannte Spurtunnel vor: Mit Hilfe dieser Geräte soll der Gartenschläfer nachgewiesen werden.