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Mit diesen Lifehacks können Heizkosten gespart werden | BR24

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Etwas 70 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt fallen auf das Heizen. Das Sparpotential ist also hoch. Diese Lifehacks sollten helfen, Heizkosten zu sparen.

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Mit diesen Lifehacks können Heizkosten gespart werden

Etwa 70 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt entfallen auf das Heizen. Das Sparpotential ist also hoch. Mit den richtigen Tricks, lässt sich viel Energie und Geld sparen.

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Von
  • Josef Häckler

Gerade jetzt im Corona-Winter wollen wir es zuhause kuschelig warm haben. Trotzdem muss nicht jeder Raum gleich stark beheizt werden. 20 Grad in Wohnzimmer und Kinderzimmer fühlen sich schon angenehm warm an, auf dem üblichen Thermostat ist das Stufe 3.

Im Badezimmer dürfen es auch mal 22 Grad sein. Aber in der Küche reicht auch Stufe 2 (ca. 18 Grad). Denn die Elektrogeräte geben schon genug Wärme ab. Im Schlafzimmer lässt es sich bei 18 Grad angenehm nächtigen. Zu kalt sollte es aber auch nicht sein: Ab 15 Grad droht Schimmel.

Thermostate rechtzeitig runterdrehen

Bevor man ins Bett geht, sollte man die Thermostate auf das "Mond"-Symbol stellen. Das kann man schon mindestens 30 Minuten vorher machen, denn Heizkörper geben die gespeicherte Wärme noch eine Weile ab. Wer nicht als Sparfuchs geboren wurde, vergisst das gerne mal. Digitale Thermostate schaffen hier Abhilfe: Uhrzeit und Temperatur lassen sich präzise einstellen. Die Ausgaben sind schnell über die eingesparten Heizkosten refinanziert.

Heizkörper dämmen "Do it yourself"

Die meisten Heizkörper befinden sich unter dem Fenster. Hier geht jedoch viel Heizenergie durch die Außenwand verloren. Mit einer Aluminium beschichteten Styroporplatte kann man diesen unerwünschten Effekt jedoch deutlich reduzieren. Man klebt sie direkt zwischen Heizkörper und Wand.

Fenster- und Türdichtungen überprüfen

Viel Heizenergie geht auch über mangelhafte Fenster- und Türdichtungen verloren. Mit dem "Kerzentest" lässt sich der Zustand der Dichtungen überprüfen. Flackert die Flamme, dann kommt ein kalter Luftzug von außen nach innen. Der ist zwar grundsätzlich gut gegen Schimmel, der Energieverlust steht jedoch in keinem Verhältnis.

Je kälter die Außentemperatur desto kürzer das Stoßlüften

Deshalb sollte man lieber verstärkt lüften. Die Regel lautet: Je kälter die Außentemperatur desto schneller gelangt die Feuchtigkeit nach außen.

Bei Minusgraden reichen fünf Minuten Stoßlüften. Am besten mehrmals am Tag. Anders als beim dauerhaft gekippten Fenster, geht beim Stoßlüften deutlich weniger Heizenergie verloren. Es wird nur die Luft ausgetauscht, die Wärme bleibt in Wänden und Möbeln gespeichert. Schnell ist es wieder warm in der Wohnung.

Jalousien und Vorhänge haben Isolationseffekt

Sobald es draußen dunkel wird, ist es sinnvoll Jalousien und Vorhänge zu schließen. Sie wirken isolierend, lassen also weniger Kälte rein und weniger Wärme raus. Die Vorhänge sollte jedoch nicht die Heizkörper bedecken, sonst gelang der Großteil der Heizenergie zwischen Fenster und Vorhang. Grundsätzlich sollte der Heizkörper weder mit Möbeln zugestellt, noch mit Kleidung verdeckt sein.

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