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Urlaubstipp - Goldsuche in Bayern | BR24

© dpa

So sieht Goldflitter aus

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    Urlaubstipp - Goldsuche in Bayern

    Sie suchen noch eine Beschäftigung im Urlaub? Gehen Sie auf Goldsuche! Dazu müssen Sie gar nicht weit fahren. Im Nordosten Bayerns werden Sie fündig.

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    Im oberfränkischen Goldkronach am Fuße des Fichtelgebirges gibt es ein altes Goldbergwerk, das man besichtigen kann. Dort wurde von Beginn des 14. Jahrhunderts bis zum 19. Jahrhundert zeitweise Gold abgebaut. Dabei hatte auch Alexander von Humboldt seine Hand im Spiel: Von Juni 1793 bis Ende 1796 war er Oberbergmeister in Goldkronach, Naila und Wunsiedel und aktivierte den Goldabbau nach einer Phase des Stillstandes wieder.

    Goldkronach und Oberviechtach

    Goldkronach wird auch heute noch Potenzial zur Goldgewinnung nachgesagt, da es noch Berggold-Vorkommen in der Region gibt. Das galt auch für Gütting, einen Ortsteil von Oberviechtach bei Amberg. Viel Gold hat man dort bisher nicht gefunden, aber man kann auf einem Gold-Lehrpfad wandern und mittelalterliche Spuren des Goldbergbaus am Fuße des Oberpfälzer Walds entdecken.

    Bergold und Flussgold

    Berggold-Vorkommen sind allerdings selten in Bayern wie auch im Rest Deutschlands. Viel häufiger wurde und wird noch Gold aus Flüssen und Bächen gewaschen. Die kleinen Goldstückchen nennt man Flitter oder Seifengold. Sie wurden in Bayern an den unteren Läufen von Isar, Inn und Donau gefunden. Auch heute gibt es noch Goldwäscherkurse in ganz Deutschland und die Deutsche Goldsuchervereinigung, die 1992 in Goldkronach gegründet wurde.