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Forschen für die Batterien der Zukunft | BR24

© Laila Tkotz (KIT)

Doktorandin am KIT untersucht die elektrochemischen Eigenschaften unterschiedlicher Materialien für neue Energiespeichertechnologien

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    Forschen für die Batterien der Zukunft

    Das Potenzial herkömmlicher Batterien und Akkus ist so gut wie ausgeschöpft. Die Forschungsplattform CELEST bringt deshalb Wissenschaftler zusammen, um gemeinsam leistungsfähige und umweltfreundliche Energiespeicher zu entwickeln.

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    Am Dienstag, 26. März, wurde das Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe (CELEST) eingeweiht. 29 Institute und 45 Arbeitsgruppen der Partnereinrichtungen wollen in diesem Rahmen ihre Kompetenzen von der Grundlagenforschung über die praxisnahe Entwicklung bis zur Batterieproduktion bündeln. Beteiligt sind unter anderem das Karlsruher Institut für Technologie KIT, die Universität Ulm sowie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg.

    Nachfolger für den Lithium-Ionen-Akku

    Die Forscher arbeiten im Rahmen von CELEST unter anderem in den Forschungsfeldern "Lithium-Ionen-Technologie", "Energiespeicherung jenseits von Lithium" sowie "Alternative Techniken zur elektrochemischen Energiespeicherung". Leistungsfähige und umweltfreundliche Energiespeicher sind dringend erforderlich für das Gelingen der Energiewende und mehr Elektromobilität.

    Förderung für Forschung

    Gefeiert wurde bei der Einweihung von CELEST unter anderem die Bewilligung des Exzellenzclusters Post Lithium Storage (POLiS) in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder. Für zunächst sieben Jahre wird die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit rund 50 Millionen Euro gefördert. Bei POLiS wird an den Standorten Ulm und Karlsruhe an neuartigen Batterietechnologien geforscht, die sowohl leistungsstark als auch nachhaltig sein sollen. Anders als viele Batterien, die heute Laptops, Smartphones oder Elektroautos antreiben, sollen diese künftigen Energiespeicher ohne die endlichen Elemente Lithium und Kobalt auskommen.

    "Der Start der Plattform CELEST markiert einen Meilenstein in der Energieforschung und ebnet den Weg zur europäischen Forschungsinitiative Batterie 2030+. Hier wollen wir gemeinsam mit Forschungseinrichtungen aus ganz Europa eine entscheidende und international sichtbare Rolle bei der Technologieentwicklung für Batterien der nächsten Generationen spielen." Holger Hanselka, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie