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Ethylenoxid und Morgellons: Wie sicher sind Corona-Schnelltests? | BR24

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Morgellons, Ethylenoxid & Co: Was Ihr über Corona-Schnelltest wissen solltet | Possoch klärt | BR24

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    Ethylenoxid und Morgellons: Wie sicher sind Corona-Schnelltests?

    Es kursieren Videos, die behaupten: Corona-Schnelltests seien mit der krebserregenden Substanz Ethylenoxid beschichtet. Oder dass Würmer auf den Stäbchen lebten. Was ist da dran? Und treiben Schnelltests die Inzidenz in die Höhe? Possoch klärt!

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    Von
    • Dominic Possoch
    • Adrian Dittrich

    Ethylenoxid: Das ist ein farbloses, hochentzündliches Gas und es wird als krebserregend eingestuft. Und tatsächlich wird Ethylenoxid in der Gesundheitsbranche auch dazu verwendet, medizinische Geräte und Produkte zu entkeimen, also zu sterilisieren. Aber zu behaupten, die Tupfer der Schnelltest-Stäbchen seien damit "beschichtet", ist falsch – wie Sie im neuen "Possoch klärt", das Sie weiter unten in diesem Artikel finden, sehen können.

    Ein großer Teil des Sterilisationsprozesses besteht darin, sicherzustellen, dass keinerlei Rückstände des Ethylenoxid-Gases auf den Produkten zurückbleibt.

    Morgellons: Sind Corona-Schnelltest-Stäbchen von Parasiten befallen?

    Eine weitere Behauptung, die seit Kurzem viral geht: Wer sich die Schnelltest-Stäbchen genauer unterm Mikroskop anschaut, sieht kleine, schwarze Striche. Dabei würde es sich um sogenannte Morgellons handeln. Parasiten, die uns krankmachen. Auch an dieser Behauptung ist nichts dran. Wie schon der BR24-Faktenfuchs klargestellt hat, handelt es sich dabei um Faserreste, etwa von Textilien, die für den Menschen ungefährlich sind.

    Mehr Tests – höhere Inzidenz?

    Seitdem Schnell- und Selbsttests einen größeren Teil der Pandemiebekämpfung ausmachen, verbreiten sich nicht nur mehr und mehr Gerüchte und falsche Behauptungen, die Tests werden auch generell in Frage gestellt oder sogar als Ursache der immer weiter ansteigenden Inzidenz vermutet. Dass die Inzidenz steigen kann, wenn viel getestet wird, ist grundsätzlich richtig. Dass Schnelltests aber allein dazu führen, dass die Inzidenz steigt, halten Expertinnen und Experten für unwahrscheinlich.

    Wie genau hängen also Schnelltests und Inzidenzzahlen zusammen? Können Modellprojekte wie in Tübingen nach dem Motto "Testen und Bummeln" überhaupt in der aktuellen Situation eine realistische Perspektive sein? Und ganz ausführlich: Was hat es mit den Morgellons und dem Ethylenoxid bei Corona-Schnelltests auf sich?

    Possoch klärt!

    Alles, was Sie über Corona-Schnelltests wissen sollten, erfahren Sie in dem Video oben. Diskutieren Sie gerne in den Kommentaren mit.

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