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Durchbruch gegen Aids? Weltweit zweiter HIV-Patient virenfrei | BR24

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Ein Londoner HIV-Patient ist seit 19 Monaten ohne Anzeichen von Aids-Viren. Zuvor hatte er eine Knochenmarks-Spende bekommen. Die Stammzellen des Spenders wiesen eine genetische Veränderung auf. Es war schon der zweite Fall.

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Durchbruch gegen Aids? Weltweit zweiter HIV-Patient virenfrei

Ein Londoner HIV-Patient ist seit 19 Monaten ohne Anzeichen von Aids-Viren. Zuvor hatte er eine Knochenmarks-Spende bekommen. Die Stammzellen des Spenders wiesen eine genetische Veränderung auf. Es war schon der zweite Fall.

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Zum zweiten Mal weltweit ist ein HIV-Patient nach einer Stammzellen-Transplantation virenfrei. Das berichten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Nature". Dem auch an Blutkrebs erkrankten Mann waren demnach Stammzellen eines Knochenmark-Spenders mit einer seltenen genetischen Veränderung transplantiert worden. Bei dem "Londoner Patienten" gebe es nun seit fast 19 Monaten kein Anzeichen des Aids-Virus.

"Heilung": genetisch veränderte Stammzellen verhindern HIV-Infektion

Die bisher einzige dokumentierte "Heilung" eines HIV-Patienten ist der Fall des US-Bürgers Timothy Brown vor rund zehn Jahren. Die Heilung setzte bei dem als "Berliner Patient" bekannt gewordenen Brown ein, nachdem ihm Spender-Knochenmark transplantiert worden war. Dieses wies eine genetische Veränderung auf, die eine Infektion mit HIV verhindert - wie jetzt im Fall des "Londoner Patienten".