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Der kleine Schatten vor einem fernen Stern

Exoplaneten kreisen in weiter Ferne um einen Stern, dessen Licht sie überstrahlt. Von der Erde aus können wir Exoplaneten nicht sehen. Aber mit einem Trick kann man sie finden: der Transit-Methode. Mehr zum Hype über die sieben erdähnlichen Planeten.

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Sieben erdähnliche Planeten wurden entdeckt - in einem uns sehr nahen Sonnensystem. Sie sind nicht die ersten, die Astronomen gefunden haben. Seitdem die sogenannte Transit-Methode angewandt wird,, sind schon tausende andere Exoplaneten außerhalb unseres Sonnensystems aufgespürt worden.

"Das besondere jetzt: Die sind sehr nahe beieinander und alle erdähnlich, also Gesteinsplaneten." Stefan Geier, Wissenschaftsjournalist

Hype oder wissenschaftliche Sensation?

Für die NASA und die Europäische Südsternwarte sind solche Entdeckungen ideal, und viele haben sicher auch schon die beeindruckenden Bilder gesehen, von fernen Welten in den Weiten des Weltalls. Doch all das entspringt der Fantasie einiger Zeichner.

"Wie es da wirklich aussieht, weiß kein Mensch. Weil man die Planeten nicht direkt beobachten kann." Stefan Geier

Was bringt uns also diese Entdeckung? Für Astronomen ist sie natürlich trotzdem interessant, auch wenn wir dort niemals werden hinreisen können.

"Mit den aktuell schnellsten Raumschiffen wären wir rund 300.000 Jahre dorthin unterwegs." Stefan Geier

Mehr wissen mit dem James-Webb-Teleskop

Die Forscher stellen sich zum Beispiel die Frage: Haben diese Planeten eine Atmosphäre? Das könnte sich vielleicht ab nächstem Jahr beantworten. Dann geht nämlich das James-Webb-Teleskop an den Start, der Nachfolger von Hubble.

Das sehr genaue Teleskop könnte zum Beispiel erkennen, was sich in dieser Atmosphäre verbirgt, vielleicht sogar Sauerstoff oder Methan. All das könnte auf biologisches Leben, wie wir es kennen, hinweisen.

Fazit: Ein großer Hype mit trotzdem spannenden wissenschaftlichen Erkenntnissen.