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Der Aronstab ist Giftpflanze des Jahres 2019 | BR24

© dpa/picture-alliance/Hans-Joachim Rech

Aronstab ist die Giftpflanze des Jahres 2019.

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    Der Aronstab ist Giftpflanze des Jahres 2019

    Sie sind verführerisch, aber giftig: die roten Beeren des Aronstabs. Ursprünglich kam er nur in den Tropen vor, jetzt wächst er auch bei uns. Um vor der gefährlichen Pflanze zu warnen, wurde er jetzt zur Giftpflanze des Jahres gekürt.

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    Der Botanische Sondergarten in Hamburg-Wandsbek hat die hell leuchtende Pflanze jetzt zur Giftpflanze des Jahres 2019 gewählt. Ein Ziel dieser Aktion ist, die Öffentlichkeit vor giftigen Pflanzen zu warnen.

    Aronstab kann Erbrechen und Durchfall hervorrufen

    Wer von den kleinen, roten Beeren oder von den Blättern isst, bekommt meist sofort Schmerzen auf der Zunge und in der Mundhöhle. Größere Mengen führen zu Erbrechen und Durchfall. Von Todesfällen ist bisher nichts bekannt. Trotzdem sollte man beim geringsten Verdacht auf eine Vergiftung einen Arzt aufsuchen.

    Die giftigen Beeren des Aronstabs sieht man ab Herbst

    Seine roten Früchte und grünen Blätter zeigen sich vom Herbst bis kurz nach der Blüte im Frühjahr. Dann ziehen die Pflanzen ihre Blätter wieder ein und Blüten wie auch Früchte werden von der umgebenden Vegetation überwuchert. Der Aronstab ist dann für einige Monate quasi verschwunden.

    So kommt der giftige Aronstab in Ihren Garten

    Die Saat des Aronstabs verbreitet sich durch die sogenannte Verdauungsausbreitung. Das heißt, Tiere, die davon gefressen haben, scheiden die Saat andernorts wieder aus. So kann es passieren, dass die Giftpflanze auch im eigenen Garten wächst.