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Chemie-Nobelpreis geht an Batterieforscher | BR24

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Den diesjährigen Chemienobelpreis erhalten drei Batterieforscher für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien. Das wurde heute in Stockholm bekannt gegeben.

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Chemie-Nobelpreis geht an Batterieforscher

Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften hat ihre Entscheidung für den Chemie-Nobelpreis bekanntgegeben. Ausgezeichnet werden John B. Goodenough, M. Stanley Whittingham und Akira Yoshino für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien.

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Die Forscher erhalten den Preis für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien. John B. Goodenough wurde in Jena geboren und ist an der Universität von Texas in Austin tätig. Er wurde 1922 geboren und ist damit der älteste Nobelpreisträger aller Zeiten. M. Stanley Whittingham arbeitet an der Binghamton University, State University of New York, USA, Akira Yoshino an der Meijo University im japanischen Nagoya.

Allgegenwärtige und leichte Energiequelle

Die leichten, wiederaufladbaren und starken Lithium-Ionen-Batterien würden in zahlreichen Produkten wie Mobiltelefonen, Laptops und Elektro-Fahrzeugen eingesetzt, erklärte die Akademie und hätten das Leben der Menschen revolutioniert.

Den Weg in die kabellose Gesellschaft frei gemacht

Lithium-Ionen-Batterien können große Mengen an Solar- und Windenergie speichern und machen so eine Welt frei von fossilen Kraftstoffen möglich, wie es weiter hieß. Die drei Forscher hätten mit ihren Arbeiten den Weg in eine Kabellose Gesellschaft geebnet.

Der Nobelpreis für Chemie wird seit 1901 verliehen. Die erste Auszeichnung erhielt der Niederländer Jacobus van't Hoff für die Entdeckung von Gesetzen der Osmose. In der Folge vergab die Akademie den Preis vor allem an amerikanische Forscher, so auch im vergangenen Jahr, als Frances Arnold gemeinsam mit ihrem Landsmann George Smith und dem Briten Gregory Winter geehrt wurden. Sie hatten eine Methode entwickelt, mit der sich unter anderem Biokraftstoffe und Arzneimittel umweltfreundlich herstellen lassen.

2017 erhielt unter anderem der Deutsch-Amerikaner Joachim Frank den Chemie-Nobelpreis, 2014 ging er an den deutschen Forscher Stefan Hell und zwei seiner Kollegen.

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Die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften hat ihre Entscheidung für den Chemie-Nobelpreis bekanntgegeben. Ausgezeichnet werden John B. Goodenough, M. Stanley Whittingham und Akira Yoshino für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien.