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Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte durch Klimawandel ausgestorben | BR24

© pa/dpa/Ian Bell

Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte durch Klimawandel ausgestorben

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    Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte durch Klimawandel ausgestorben

    In Australien ist die erste Säugetierart durch menschengemachten Klimawandel ausgerottet worden: Die Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte ist auf einer Insel am Great Barrier Reef heimisch gewesen. Diese ist in der Vergangenheit mehrfach überspült worden.

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    Dem menschengemachten Klimawandel ist offenbar die erste Säugetier-Art zum Opfer gefallen. Das australische Umweltministerium erklärte am Dienstag die früher auf einer entlegenen Insel am Great Barrier Reef heimische Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte (Melomys rubicola) offiziell für ausgestorben.

    Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte seit Jahren nicht mehr gesehen

    Der rattenähnliche Nager ist seit einem Jahrzehnt nicht mehr in seinem einzigen Lebensraum, der kleinen sandigen Insel Bramble Cay im äußersten Norden Australiens, gesichtet worden. Entdeckt wurde die Art 1845.

    Anstieg des Meeresspiegels: Insel mehrfach überflutet

    Wissenschaftler aus dem Bundesstaat Queensland gehen davon aus, dass der Nager dem durch den Klimawandel verursachten Anstieg des Meeresspiegels zum Opfer gefallen ist. Denn die auf einen Korallenriff liegende Insel wurde im vergangenen Jahrzehnt mehrfach überschwemmt.

    "Ausgestorben": Der Nager wurde nicht mehr gesehen

    Umfassende Nachforschungen waren 2014 abgeschlossen worden, der Nager tauchte nicht wieder auf. Die Einstufung als "ausgestorben" war daher erwartet worden.