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App soll Pollen-Allergikern in Bayern helfen | BR24

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Die neue App soll Betroffenen helfen, sich einen Überblick über die aktuelle Pollenlage zu machen.

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    App soll Pollen-Allergikern in Bayern helfen

    Pollen werden für viele Allergiker zur Belastung. Betroffenen in Bayern steht deswegen nun eine App zur Verfügung, mit der sie sich einen Überblick über die aktuelle Pollenfluglage machen können. Schon vor einem Jahr starteten die ersten Messungen.

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    Um Pollen-Allergikern unterwegs die Einnahme von Medikamenten zu erleichtern, können sich Betroffene in Bayern ab sofort mit der neuen App ePIN über die aktuelle Pollenflug-Lage informieren. Für den Betrieb ist das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zuständig.

    App soll Medikamenteneinnahme bei allergischer Reaktion steuern

    Wie Bayerns Gesundheitsminister Melanie Huml (CSU) am Freitag erklärte, könnten damit Betroffene jetzt auch unterwegs die Einnahme von Medikamenten leichter steuern.

    "Wenn akute Beschwerden auftreten, sollten Allergiker möglichst rasch Antihistaminika einnehmen, die die Symptome einer Allergie lindern. Diese Medikamente wirken in der Regel schon nach zehn Minuten", so Huml. Allergiker sollten diese immer für den Notfall dabeihaben.

    Daten erneuern sich alle drei Stunden

    Zu finden sind die aktuellen Messungen über die Webseiten www.epin.bayern.de und www.pollenflug.bayern.de. Die Daten werden alle drei Stunden aktualisiert. Das bayerische Polleninformationsnetzwerk ePIN war bereits vor einem Jahr gestartet. Wie Huml erklärte, erfolge die Messung mit Hilfe von acht elektronischen Pollenmonitoren. Die Pollenbelastung in Bayern würde dann standort- und pollenspezifisch ausgelesen werden.

    Aktuell fliegen in Bayern vor allem die Gräserpollen, darüber hinaus gibt es noch einen mäßigen Birken- sowie Eschenpollenflug. ePIN zeigt Daten zum aktuellen und vergangenen Pollenflug der wichtigsten allergieauslösenden Pflanzen Hasel, Erle, Esche, Birke, Gräser, Roggen, Beifuß und Ambrosia an.

    Wie das Ministerium weiter mitteilte, leiden in Bayern nach LGL-Schätzungen mehr als zwei Millionen Menschen an einer Allergie oder an Überempfindlichkeitsreaktionen.

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