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Bildrechte: geobra Brandstätter

Im Geschäftsjahr 2020 hat der Playmibil- und Lechuza-Hersteller Geobra Brandstätter nach eigenen Angaben ein Rekordergebnis eingefahren.

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    Zirndorfer Playmobil-Hersteller Brandstätter mit Rekordumsatz

    Das Corona-Jahr 2020 war für den Zirndorfer Playmobil-Hersteller, die Horst Brandstätter Gruppe, nach eigenen Angaben das erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte. Im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr wurde demnach ein Umsatzrekord erreicht.

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    Von
    • Anja Bühling

    Wie die Horst Brandstätter Gruppe mit Sitz in Zirndorf (Lkr. Fürth) am Donnerstag bekanntgab, wurde im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem weltweiten Gesamtumsatz von über 758 Millionen Euro ein Umsatzrekord erreicht.

    Zu diesem Rekordergebnis im Corona-Pandemie-Jahr trugen Umsatzsteigerungen der Spielzeugmarke Playmobil, aber auch der zur Gruppe gehörenden Pflanzengefäß-Marke Lechuza bei. Defizite fuhren wegen der Corona-Pandemie die "Playmobil-Fun-Parks" ein.

    Plus bei Playmobil-Figuren, Minus bei "Fun-Parks"

    Demnach erzielte die Marke Playmobil im vergangenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 3,9 Prozent. Dagegen musste der Bereich Freizeit mit den "Playmobil-FunParks" aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen einen Umsatzverlust von rund elf Millionen Euro ausweisen. Das entspricht einem Minus von 55 Prozent.

    Pflanztopf-Marke erstmals im Plus

    Richtig gut lief das vergangene Jahr bei dem auch zur Brandstätter-Gruppe gehörenden Pflanzengefäß-Hersteller Lechuza. Der habe mit einem Plus von 29 Prozent einen Rekordumsatz erzielt und damit zum ersten Mal seit der Markteinführung im Jahr 2000 einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis geleistet, hieß es.

    Krisenjahr in Deutschland ohne Kurzarbeit

    Die großen Herausforderungen in den vergangenen zwölf Monaten seien in Deutschland und den meisten anderen Ländern ohne Kurzarbeit gemeistert worden. Zudem sei es nur zu geringen Liefer- und Produktionsengpässen gekommen.

    Neue Potenziale und Chancen nutzen

    Im aktuellen Geschäftsjahr will die Gruppe, die den Angaben zufolge in mehr als 100 Ländern aktiv ist, ihren Wachstumskurs fortsetzen: "Die Pandemie hat zu vielen tiefgreifenden Veränderungen geführt, die die internationalen Märkte gravierend verändern werden. Wir sind ertragreich gewachsen, sehen aber noch viele Chancen und Potenziale, die es jetzt zu nutzen gilt", betonte Vorstandschef Steffen Höpfner.

    Den Fokus will das Unternehmen nun mehr denn je auf die Bedürfnisse der Kunden richten. So seien ein erweitertes Leistungsspektrum und spezifischere Lösungen für unterschiedliche Zielgruppen geplant. Zudem sollen langfristige Kooperationen und neue Businessfelder aufgetan werden. Welche das konkret sind, wurde nicht mitgeteilt.

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